Bilanz der Saison 2007 / 2008

Die letzten Worte:
Betrachtet man die Saison insgesamt muss man zwangsläufig an eine Achterbahnfahrt denken. Es gab Topspiele, aber leider auch „Wegsehbillard“. Die „Göttlichen“ mussten sich in ihrer ersten Saison mit Rotationsmodus sicherlich erst finden und mit diversen Kinderkrankheiten kämpfen. Stellt man die ab, sind sie in der Zukunft sicherlich ein schlagkräftiges Ensemble.

Spielerbilanz:
Insgesamt kamen sieben Spieler zum Einsatz.

Amadeus „Mozart“ Westphal (1 Spiel)
Klick Jugendspieler aus der „Zweiten“, konnte in Kaltennordheim Oberligaluft schnuppern und zeigte gute Ansätze. Wenn er seinen Weg konsequent weitergeht und seine tollen Leistungen bei der letzten DM-Jugend bestätigt, wird in Zukunft an ihm kein Weg vorbeiführen.

Ewald „Hermes Kromlinger“ (3 Spiele)
KlickEtablierter Spieler der „Oranjes“, half der Crew mehr als einmal aus der Patsche und nahm sogar in Kauf sich in der „Ersten“ festzuspielen. Vorbildlicher Einsatz mit guten Ergebnissen!!!

Denis „Odin“ Mildner (7 Spiele)
KlickDer Ruhepol, leider mit einer etwas verkorksten Saison. Bedingt durch Trainingsausfälle (Job, Krankheit) fand er nur schwer seinen Rhythmus. Machte unter Druck ein großes Spiel in Suhl. Unterstützte das Team wo es nur ging. Wertvoller Teamplayer, der definitiv wieder auftrumpfen wird.

Rainer „Zeus“ Deckert  (10 Spiele)
KlickDer Neuling, zeigte in seiner ersten Saison für die Hauptstädter, dass seine Erfahrung von unschätzbarem Wert ist. Holte viele entscheidende Punkte. Viel Konstanz, wenig Schwäche.

Stephan „Thor“ Wiegand (11 Spiele)
KlickDer Pendler, mit wechselhaften Leistungen. Stark im 9-Ball, ungewohnt schwach im 8-Ball. Kann nicht ganz zufrieden sein mit der Saison. Bei optimaler Vorbereitung eine feste Größe.

Christian „Teutates“ Heydrich (13 Spiele)
KlickDer Beißer, hat sich technisch weiterentwickelt und seine Leistungen konstanter abrufen können. Ein Stehaufmännchen, welches niemals aufgibt. Verschaffte sich Respekt bei seinen Gegnern. Verschenkt noch zu viel Energie mit seinem kräfteraubendem Stiel.

Marcel „Eros“ Kiesow (14 Spiele)
KlickDer Coolste, hob während der Saison sein Spielniveau an und zeigte zum Teil überdurchschnittliche Partien. Offenbarte jedoch auch Schwächen bei der „Konservierung“ seiner Konzentration (Stichwort: Fehlstart), kompensierte dies jedoch mit seinem unnachahmlichen, einmaligen Stil. Schritt nach vorn gemacht.

In eigener Sache:
Hiermit verabschiedet sich der Autor in den wohlverdienten Urlaub. Vielen Dank für die vielen positiven Feedbacks, aber auch die kritischen Worte. Ich werde sie mir zu Herzen nehmen.

14. Spieltag

1.PBC Erfurt 1   – RSV Kaltennordheim 1    3:5

Kein Happy End im Olymp
KlickOje, ist das Unmögliche also doch eingetreten. In einem spannenden und knappen Spiel mussten sich die „Götter“ den Gästen geschlagen geben. Obwohl die Hauptstädter endlich wieder als geschlossene Einheit auftraten und zu jeder Sekunde zeigten, dass sie gewillt waren ihre letzte Chance zu nutzen, lief es nicht wirklich gut. In der Hinrunde hatte Deckert im 14/1 nur um 5 Kugeln das Nachsehen und Kiesow verschaffte sich leichte Vorteile in seinem 9-Ball. Er verlor jedoch den Faden nach einem dummen Foul und gab die Partie noch ab. Wiegand lieferte ein nahezu fehlerfreies 9-Ball ab und war seinem Gegner in allen Facetten des Spiels überlegen. Im 8-Ball konnte Heydrich erst spät ins Spiel finden, leider zu spät. In der zweiten Runde spielte Deckert dann ein kompromissloses 9-Ball und gewann ebenso wie Kiesow im 8-Ball. Kiesow lieferte dabei eine tolle Vorstellung und hielt seinen prominenten Gegner von Beginn an auf Distanz. Hätten Wiegand und Heydrich ihre Spiele gewonnen, hätte sich das Blatt noch zu Gunsten der Olympbewohner gewendet, doch Wiegand schaffte es nicht gegen einen weniger prominenten Gegner seine 8-Ball Lethargie abzustellen und ein Spiel einfach mal zu verwalten und heim zuschaukeln. Ähnlich agierte Heydrich im 14/1 der immer einem Rückstand hinterherlief, jedoch nicht zu seiner gefürchteten Aufholjagd ansetzen konnte. *schnief*


Ergebnisse:
14/1
 
Rainer Deckert – T. Steinbach   95:100

8-Ball
Christian Heydrich – Ch. Ludwig 3:7

9-Ball
Marcel Kiesow – M. Günther 7:9

9-Ball
Stephan Wiegand  – Th. Ehmel  9:1

Rückrunde
14/1
 
Christian Heydrich  –  Th. Ehmel   75:100

9-Ball
Rainer Deckert – Ch. Ludwig  9:6

8-Ball
Stephan Wiegand  –  M. Günther 3:7

8-Ball
Marcel Kiesow – T. Steinbach 7:6


Fazit:
KlickWie bereits erwähnt gab es leider kein Happy End für die göttliche Truppe und die Enttäuschung war entsprechend groß. Solange man jedoch einmal mehr aufsteht, als man hinfällt ist man auf dem richtigen weg. Immerhin konnte die parallel spielende 3. Mannschaft gewinnen und im Fernduell mit Gera auf die Meisterschaft hoffen. Die „Oranjes“, um ihren Non-Playing Kapitän Ewald Kromlinger, zeigten eine hervorragende Leistung und beeindruckten mit enormem Teamgeist.
In diesem Sinne: Nach der Saison, ist vor der Saison...


Lustiges am Rande:

Beide Gästeteams konnten nicht umhin sich, nennen wir es mal „gelegentlich über das Material zu äußern“. Der Oberliga waren die Tische zu unterschiedlich schnell oder die Banden waren nicht in der Lage einen 240 Km/h Vorbandbolzer ohne springen zu überstehen (dies verwundert sehr, da die Truppe auf selbigen Material 5 Monate zuvor immerhin Pokalsieger wurde), die Bezirksliga echauffierte sich darüber, dass man nicht die besten Tische, Kugeln etc. bekam und der Oberliga bei der es „nur“ um die Bronzemedaille und „nicht“ um den Aufstieg ging den Vorzug geben musste. (Häääääh???)


13. Spieltag

USV Jena1 -   1.PBC Erfurt     7:1

Des einen Freud, des anderen Leid!
Am vorletzten Spieltag mussten die Götter erneut in Jena antreten. Diesmal jedoch gegen den Ligaprimus und bis dato ungeschlagen Tabellenführer. Die Ausgangslage für jedes Team war eindeutig. Beide mussten gewinnen, um ihr Saisonziel zu erreichen. Wie ernst die Jenaer dieses „ewige“ Derby nahmen, zeigte sich in der Tatsache, dass sie ihre stärkste Formation aufboten und mit fünf Spielern antraten. Die „Götter“ mussten hingegen ohne Deckert und Heydrich an die Tische treten. Als Ersatzmann fungierte zum wiederholten Male Ewald „Hermes“ Kromlinger, der quasi als „Stand by“ Spieler abermals kurzfristig ins Team rücken musste und seinem Götternamen alle Ehre machte. Respekt für diese Flexibilität.
KlickUm es kurz zu machen, keiner (!!!) der etablierten Spieler erreichte nur annährend Normalform. Lediglich Kromlinger kämpfte tapfer, stand aber zweimal gegen den Jenaer Tirsch auf verlorenem Posten. Nachdem er im 14/1 chancenlos war, zeigte der Hermes gute Ansätze im 8-Ball, als er nach 0:6 nicht aufsteckte und noch 4 Spiele für sich entscheiden konnte. Über den traurigen Rest möchte man am liebsten nichts schreiben, da es nicht viel Positives zu berichten gibt. Erschreckend schwach, ohne Biss, ohne Kampf ergaben sich die Erfurter ihrem Schicksal. Mildner hatte bei seinen beiden Spielen gegen Kürbs nicht viel zu bestellen und auch Kiesow stand gegen Böse zweimal auf dem falschen Fuß. Er konnte lediglich in den ersten vier Spielen im 8-Ball mithalten. Nachdem er jedoch zwei dicke Chancen ausließ war es vorbei. Wiegand konnte in seinen Spielen gegen Palik immerhin so etwas Ähnliches wie Spannung erzeugen. Er offenbarte jedoch genau die gleichen Schwächen. Obwohl er im 14/1 den Ehrenpunkt verbuchen konnte zeigte er phasenweise eine desolate und katastrophale Leistung.
 Klick Klick

Hinrunde:
14/1
 
Jens Tirsch – Ewald Kromlinger 100 : 44
8-Ball
Andreas Böse – Marcel Kiesow 7:2
9-Ball
Chris Kürbs – Denis Mildner 9:3
9-Ball
Daniel Palik  – Stephan Wiegand   9:7

Rückrunde
14/1
 
Daniel Palik  – Stephan Wiegand   85:100
9-Ball
Andreas Böse – Marcel Kiesow 9:2
8-Ball
Jens Tirsch – Ewald Kromlinger 7:4
8-Ball
Chris Kürbs – Denis Mildner 7:1

Fazit:
Da es bei den Jenaern trotz intensiver Kontrolle (alle hatten tatsächlich das gleiche Trikot an) nichts gab, wogegen man hätte protestieren können, ist diese bitterste aller Niederlagen wohl amtlich. Oder wie würden Netzer/ Delling formulieren:„Da ist das Team am absoluten Tiefpunkt angekommen und es stellt sich die Frage, ob der Coach die Spieler noch erreicht.“
Um es abzuschließen: In dieser Form hätten die Hauptstädter selbst in der Landesliga sich eine „Peitsche“ abgeholt. Woran es lag? Vielleicht an der erneuten terminlichen Unruhe im Vorfeld des Spiels? Am Material? Am Wetter? Wohl kaum! Vor dem letzten und wichtigsten Saisonspiel am Sa, 14.06 im Spielpalast müssen die „Götter“ sich „am Riemen“ reißen, will man nicht den ersehnten 3.Platz endgültig verlieren. Die Gute Nachricht: Man spielt zu Hause gegen den direkten Konkurrenten aus Kaltennordheim und wird so es der Olymp will mit der vollen Truppe antreten können. Vielleicht kam dieser „Tiefpunkt“ zur rechten Zeit und die Crew kann mit einer Trotzreaktion „die Karre aus dem Dreck ziehen“.
Jungs, kneift die Popobacken zusammen, schickt Frauen und Kinder in Urlaub, pfeift auf den Job und fokussiert euch nur auf dieses eine Spiel. Wie sagte schon der große „Elvis“: „TCB – Taking Care of Business“. Denn nach wie vor gilt das Motto der „Götter“: „Gewinner suchen Lösungen, Verlierer erfinden Ausreden !!!

+++Breaking News+++ Breaking News+++
Kurz nach dem Spiel kam per Handy die Nachricht vom unerwarteten Punktverlust der Sonneberger. Damit ist es offiziell. Der USV Jena ist der neue Meister in der Oberliga und seinem Traum von der Rückkehr in die Regionalliga ein gewaltiges Stück näher gekommen. Hiermit ein fettes „HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH“ aus Erfurt an Euch.
Reschbeggt!!!


12. Spieltag

USV Jena2 -   1.PBC Erfurt     2:6

Balsam für die Seele!
Sie können es noch! Gewinnen! Nach der kleinen Durststrecke haben die „Götter“ die Hürde Jena gut genommen. Die Saalestädter „Reserve“ hatte sich dank eines Sieges gegen den direkten Konkurrenten aus Suhl etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und konnte gegen die zuletzt etwas orientierungslos agierenden Domstädter befreit aufspielen. Dieser Umstand machte sie leider nicht zum „Aufbaugegner“. Die Erfurter waren gewarnt und traten mit der vollen Truppe den Weg zum USV an. Nach einer 30minütigen (gefühlten 3 Std.) Irrfahrt durch den Umleitungs-Dschungel in der Stadt mit kurzen Ausflügen zur Jenaer-Skyline und den ThüringenTowers erwischten die „Götter“ doch noch die richtige Einfahrt zum Spielort. Die Stimmung war prächtig und der Fahrer (welcher das war sag ich nicht) ist jedenfalls noch Mitglied im Verein.


KlickJena legte los, wie die Feuerwehr. Im 8-Ball spielte Burghardt, der leicht gehandicapt in die Partie ging, ein kompromissloses und „schmerzfreies“ Billard. Mildner war zunächst schwer beeindruckt und lief einem schnellen 1:4 Rückstand hinterher. Er konnte sich zwar noch mal steigern und mit druckvollem Spiel auf 4:5 herankommen, doch der erste Punkt ging an die Gastgeber.

 

 


 

KlickIm 9-Ball hatte es Kiesow mit einem „Urgestein“ der Thüringer Billardgeschichte zu tun.Pick, ein Mann der allerersten Stunde, scheint nach seiner fast 10jährigen Unterbrechung immer besser in Fahrt zu kommen und spielte stark auf. Mit 5:0 und 6:1 lag er bereits vorne, ehe Kiesow sich seiner bekannten Lethargie entledigte und die höheren Gänge fand. Der zwischenzeitliche 5:6 Anschluss reichte jedoch nicht aus und auch im zweiten Spiel konterten die Hausherren die Attacken der Gäste und holten den Punkt.

 

 



KlickMit einem Arbeitssieg verbuchte Deckert den ersten Punkt für die Erfurter. In einem sehr defensiv geführten und von vielen Save - Duellen geprägten 14/1 konnte er Bachstein auf Distanz halten. In der zunächst spannenden Partie gaben wohl das unglückliche 3. Foul des Jenensers und der damit verbundene Verlust von 15 Points den Ausschlag. Im letzten 9-Ball der Hinrunde musste sich  Wiegand mit „Alfred“ Tetzlaff auseinandersetzen. Der talentierte Nachwuchsspieler von der Saale stellte sich gleich im ersten Spiel nach einer grandios gespielten Serie einen geraden Zugball über den ganzen Tisch von der Acht auf die Neun und blieb auch prompt an selbiger hängen. Nach einigen Saves musste er dieses Spiel doch noch abgeben und trauerte wohl in der Folge dieser vergeben Chance noch hinterher. Jedenfalls spielte er von nun an unter seinem Niveau und Wiegand konnte sich, dank weniger Fehler, konsequent absetzen. Am Ende ein unerwartet leichterer Sieg für den Erfurter, welcher den 2:2 Halbzeitstand bedeutete.
Nach der Pause merkte man den „Göttern“ deutlich an, dass sie als Sieger von den Tischen gehen wollten. Mit der Rotation, Heydrich (hatte beim Knobeln verloren) für Mildner, kam auch frischer Wind in die Segel. Das 14/1 zwischen Heydrich und Tetzlaff war fast eine Parallele zum Hinspiel. Heydrich startete furios und konnte sich deutlich absetzen. Tezlaff fand erst spät zu seinen höheren Serien und seine Aufholjagd blieb abermals erfolglos. Im  9-Ball hatte Deckert wenige Probleme mit Burghardt, der das Geschehen zunächst noch offen gestallten konnte, aber danach einbrach und keine Pfeile mehr im Köcher hatte. Deutlicher Sieg von Deckert. Wiegand bestrafte danach mit einem „White Wash“ jeden Fehler vom entnervt wirkendem Bachstein, der einen rabenschwarzen Tag erwischte und sich deutlich unter Wert verkaufte.

KlickDas Highlight des Tages lieferte Kiesow in seiner dramatischen 8-Ball Partie gegen Pick. Zunächst schoss er eine Partie mit unmöglicher Kombi, Jump und Banker aus und konnte sich absetzen. Nachdem er bereits 6:2 führte begann jedoch das große Zittern. Er schaffte es einfach nicht das Spiel zu beenden. Spätestens bei der Acht war Schluss. Zu allem Überfluss lochte er beim 6:4 eine ultraschwere aber sehr riskante „Schwarze“ und nahm die „Weiße“ mit. Pick fand über den Kampf ins Spiel und holte Punkt um Punkt auf. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt beim 6:6. Beide bekamen jetzt die „Flatter“ und ließen mehrere Chancen ungenutzt. Kiesow kämpfte sich als erster zur „Blacky“ und, wenn wundert es, stellte sie sich „dunkel“. Sein Jump-Queue musste zum Glück nicht zur Doping Kontrolle, denn was immer er ihm gegeben hat, ich will es auch haben. Jedenfalls stopfte er die alles entscheidende Kugel inklusive 17maligem Bandenzittern zum viel umjubeltem Sieg ins Loch. Irre Spiel!

Ergebnisse:
14/1
 
Alexander Bachstein – Rainer Deckert 77 : 100
8-Ball
Thomas Burghardt – Denis Mildner 7:4
9-Ball
Uwe Pick – Marcel Kiesow    9:6
9-Ball
Andre Tezlaff  – Stephan Wiegand   5:9

Rückrunde
14/1 
Andre Tezlaff    – Christian Heydrich 84:100
9-Ball
Thomas Burghardt – Rainer Deckert  3:9
8-Ball
Uwe Pick  – Marcel Kiesow 6:7
8-Ball
Alexander Bachstein –  Stephan Wiegand  0:7

Fazit:
Ja, sie leben noch, die „Götter“. Nach diesem beeindruckendem Sieg und immens wichtigen drei Punkten können die Erfurter weiter vom 3.Platz in der Endabrechnung träumen. Das Selbstvertrauen ist für die restlichen zwei schweren Spiele jedenfalls rechzeitig zurückgekehrt. Zum letzten Auswärtsspiel gastieren die Hauptstädter abermals in Jena, dann allerdings beim neuen Tabellenführer Jena1, welche die bis dato souveränen Sonneberger auswärts etwas überraschend bezwingen konnten und nun die Meisterschaft aus eigener Kraft erreichen können. Dies bedeutet auch, dass das „ewige Derby“ wohl kein lustiges Spielchen wird sondern eher ein ähnlich dramatischer Krimi wie schon im Hinspiel. Die Erfurter müssen sich 100%ig konzentriert auf dieses Spiel vorbereiten, um diese Aufgabe zu bewältigen. Den Weg durch Jenas Baustellen kennen sie ja nun bestens…


11.Spieltag

1. PBC Erfurt  – 1. PBC Sonneberg  1:7

Ihren Meister gefunden….
haben die „Götter“ am 11. Spieltag in der Oberliga. Nach der Überraschenden Niederlage des Spitzenreiters in Kaltennordheim, hatten die Hauptstädter sich einiges ausgerechnet. Doch dessen völlig unbeeindruckt präsentierten sich die Südthüringer im Spielpalast in Höchstform. Und das auch noch ohne ihren Top-Spieler Gülmüs. Wer jedoch glaubt, die Erfurter haben sich „abschlachten“ lassen, liegt falsch. Vielmehr haben sie eines, im Verhältnis gesehen, ihrer besten Spiele der Saison abgeliefert und dem Favoriten einen großen Kampf geliefert.
KlickIm 14/1 kämpfte Heydrich sich immer wieder auf Tuchfühlung an Bäz heran, musste dann jedoch mit ansehen, wie dieser immer wieder eine passende Antwort parat hatte.

KlickMildner schien den vermeintlichen „Ersatzmann“ von Sonneberg, Metzner, im Griff zu haben und legte mit mehren „Tableruns“ ordentlich vor. Doch am Ende schlichen sich einige kleine Unsicherheiten ins Spiel, die wiederum von Metzner gnadenlos bestraft wurden und somit zum Spielverlust führten. Im 9-Ball hatten es Deckert und Wiegand wieder mit ihren „Hill to Hill“ Situationen und beide wurden wie schon im letzten Spiel leider verloren. Deckert konnte beim 8:8 eine verschossene „4“ nur mit einem Save beantworten und sah danach hilflos zu, wie Ekiz mit einem Jump die Partie ausmachte.

KlickWiegand lieferte sich mit der Nr. 1 der aktuellen Rangliste und dem im 9-Ball noch ungeschlagenen Götz ein tolles Match. Beide produzierten lediglich je zwei Schussfehler und zeigten phasenweise überdurchschnittliche Partien. Wiegands Nachteil war sein Break, da einfach kein Ball fallen wollte. Den zwischenzeitlichen Rückstand von 4:7 konnte er noch egalisieren und zum 8:8 ausgleichen, im letzten Spiel jedoch riskierte er bei der „7“ zu viel und versenkte beim Versuch die „9“ zu lochen die Weiße. Zur Pause Stand es 0:4 und keiner wusste eigentlich so richtig warum. Was hatten die vier „Götter“ falsch gemacht? Jeder konnte im Großen und Ganzen seine Leistung abrufen und zeigte gutes Billard.

Man entschloss sich zur „Geheimwaffe“ zu greifen, in Person von Marcel Kiesow. Dieser hatte, da gesundheitlich angeschlagen,  zunächst ausgesetzt. Im 9-Ball gegen Metzner geriet er gewohnheitsmäßig 1:4 in Rückstand, nur um kurze Zeit später 7:4 vorne zu liegen und mit 9:6 den ersehnten ersten Punkt zu holen. Hierbei konnte er seine derzeitige Form erneut unter Beweis stellen. Heydrich musste im 8-Ball gegen Ekiz ran und war nach seiner Niederlage topmotiviert. Dementsprechend gut startete er in die Partie. Er brachte es aber fertig, drei mal (!!!) bei der „8“ zu kicksen  und geriet in Rückstand. Ekiz ließ sich diese Chance nicht entgehen und gewann mit 7:3. Ein sichtlich enttäuschter “Teutates“ konnte sich dann auch über seine ordentliche Leistung nicht wirklich freuen. Ein Waterloo erlebte hingegen Wiegand in seinem 8-Ball gegen Bäz. Er produzierte wieder „nur“ zwei Schussfehler. Sein Gegner aber nur einen einzigen und diesen erst im 7. Spiel. Bis dahin hatte Bäz in seiner „schwächsten“ Disziplin Wiegand mit 0:6 an die Wand gespielt. Das war schon unheimliches Billard. Wiegand kämpfte jedoch und startete seinerseits eine Serie. Er kam jedoch nur bis zum dritten Spiel und legte sich dann selbst „tödlich“ Save. Bezeichnenderweise setzte er den obligatorisch angesagten, unmöglichen Vorbänder an die Lochkante und somit blieb es beim Versuch der Aufholjagd. Klassespiel von Bäz!
KlickIm mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwischen Deckert und Götz zeigten beide Akteure vor allem im taktischen Bereich ihre Klasse. Leider gab sich Götz keine Blöße und gewann verdient gegen Deckert, der seinem Gegner vielleicht eine Chance zu viel am Tisch hinterließ.


 

 

 


Die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Runde
14/1     Heydrich – Bäz  71 : 100
8-Ball   Mildner –  Metzner 5:7
9-Ball   Wiegand  - Götz  8:9
9-Ball   Deckert – Ekiz  8:9

2.Runde
14/1     Deckert – Götz  80 : 100
9-Ball   Kiesow – Metzner  9:6
8-Ball   Wiegand - Bäz 2:7
8-Ball   Heydrich – Ekiz 3:7

Fazit:
Am Ende stand ein deprimierendes 1:7 auf der Habenseite der „Götter“ und immer noch wusste keiner so richtig was man hätte anders machen können, sollen. Es ist eben ein Unterschied ob man selbst verliert oder der Andere gewinnt. Der Sieg der Sonneberger ging völlig in Ordnung, jedoch fiel er etwas zu hoch aus und spiegelt nicht die gezeigten Leistungen der Erfurter wieder. Darüber waren sich im Anschluss alle beteiligten einig. Tolle Atmosphäre, auf beiden Seiten oberligawürdiges Niveau, klasse Spiel!


10. Spieltag

SV Gotha2 – PBC Erfurt 1  6:2

Das Rote Pferd glaubt es ist ein Döner!
Schreib ich es, schreib ich es nicht, schreib ich es, schreib ich es nicht….
Ich schreib es!!!!

Achtung, im folgenden Bericht werden einige Dinge des Spieltages aus Sichtweise der Erfurter dargestellt und erheben keineswegs den Anspruch der Objektivität.
Dem Autor ist bekannt, dass es immer zwei Seiten der Geschichte gibt.
Dem Autor ist bekannt, dass ein "Anderer" einiges "Anders" darstellen würde.
Dem Autor ist bekannt, dass er eventuell einigen Leuten auf den Schlips tritt.
Doch all das interessiert den Autor nicht………
Tip: Wer diese Art nicht mag, sollte vielleicht nicht weiter lesen…

Das Unheil drohte bereits nach dem letzten Spieltag, als 3(!) der 5 "Götter" bereits wussten, dass sie am 15.03. das Wochenende auf der Arbeit verbringen werden. Nachrücker? Wen denn? Die "Zweite" kämpft um die Meisterschaft und ebenfalls mit den neuen Arbeitsmarktbedingungen. Die "Dritte" verfügt bis auf eine Ausnahme über wenige Erfahrungen. Was tun? Jugendliche? Dürfen in die Pyramide erst ab 18 Jahren. Schweren Herzens entschloss sich der Mannschaftsleiter, selbst kein Freund von Verlegungen, den Gothaer Kapitän anzurufen, da der Spieltag zu platzen drohte. Zeit war ja noch genug, so 4-5 Wochen. Das Telefonat wird wohl den Weg in die Erfurter-Chroniken finden, sofern die NSA eine Kopie freigibt. Irre was man(n) so alles von sich geben kann. Wie war noch mal das Zitat? Gib einem Menschen Mach(t) und du erkennst seinen Charakter!? Egal, irgendwann beendete der Erfurter seinen Versuch und legte einfach auf.
In den Wochen bis zum Spieltag wurde fleißig daran gearbeitet eine vernünftige Truppe nach Gotha zu schicken. Der Eine aus der "Dritten", Ewald "Hermes" Kromlinger erklärte sich bereit einzuspringen. An dieser Stelle schon mal ein fettes Dankeschön an Dich. Mit viel Engelszungen und Geduld schaffte es zumindest der "Teutates" seinen Chef zu überreden. Nicht einfach wenn man noch nicht so lang den Job hat. Auch hier sei ein besonderer Dank erwähnt.
Die Truppe stand und los ging es. Der erste Satz des Gothaer Kapitäns sorgte dann gleich mal für eine intellektuelle Entgleisung. "Ach, es geht ja doch!!!" (in dem Moment kam dem Autor die Idee zur Überschrift dieses Berichts) Von da an war auch klar, dass in diesem Spieltag ´ne Menge Feuer drin sein wird und es nur eines geringen Anlasses bedarf um einen Flächenbrand auszulösen.

Doch nun zum Spiel:
KlickKromlinger stand im 14/1 auf verlorenem Posten und hatte Behling nicht viel entgegenzusetzen. Wiegand gewann sein 8-Ball souverän. Bemerkenswert, wie er es immer wieder schafft mit einem risikoreicheren Mittelteil den Gegner "stark zu schießen". Nach 3:1 Führung stand es plötzlich 3:4, ehe "Thor" einen Gang runterschaltete und den Sack zumachte. Die Schlüsselspiele waren die beiden 9-Ball Partien. Heydrich verlor seins knapp mit 7:9 hätte aber nach eigener Aussage gewinnen müssen. Ein Trauma erlebte jedoch der momentan in glänzender Form agierende Kiesow. Sein 8:9 gegen Schewe grenzte an eine Katastrophe. Schewe kommentierte seinen Sieg mit den Worten:" völlig unverdient" und ließ den Mythos vom Glücksball wieder auferstehen.
In der Pause einigten sich die Erfurter darauf die Gastgeber "höflich" auf das Rauchverbot der aktiven Spieler hinzuweisen, welches diese missachteten ohne jedoch Proteste und dergleichen zu starten. Kleine Retourkutsche!




Und weiter geht es:
KlickIm 14/1 schaffte Heydrich es zwar sich nach großem Rückstand heranzuarbeiten, aber am Ende spielte wohl der Kopf nicht mehr ganz mit. Schade. Das 8-Ball zwischen Schewe und Kromlinger wird hier nicht weiter beschrieben, der Autor würde beiden nicht gerecht werden. Es endete 7:4 für den Gothaer. Im zweiten 8-Ball konnte Kiesow endlich zeigen zu was er momentan in der Lage ist. Bis zum 6:1 machte er kaum Fehler und spielte seinen Gegner schwindlig. Danach gestattete er Grönling Ergebniskosmetik. Highlight des Tages war das 9-Ball von Gothas Nr.1 und Wiegand. Der an siebter Stelle der Einzelrangliste agierende Behling hatte nichts Besseres zu tun als während der gesamten (!) Partie mit seinem Handy rumzuspielen. Diese Respektlosigkeit gegenüber seinem (sportlichen) Gegner ist in der Kreisklasse schon unterirdisch, aber in der Oberliga? Wahnsinn. Übrigens steht am Eingang in fetten Buchstaben "Handyfreie Zone". Lustig! Wiegand war sichtlich angefressen, was die Zwischenstände 0:3, 1:4, 2:5, 4:7 bewiesen. Warum er sich nicht beschwerte? Mittlerweile war die Atmosphäre sehr beängstigend. Es wirkte, als ob alle nur noch auf den einen Ausraster warteten. Aber Wiegand hatte auch einiges "auf Lager". Als es ihm zu "doof" wurde schnappte er sich eine Zigarette und borgte sich "auffallend" ein Feuerzeug. Zum Gegner gewand sagte er:" Ich gehe mal Hände waschen". Dieser konterte sinngemäß:" Ach ja , erst verbieten und dann selber…bla,bla" Wiegand verneinte und sagte, "Ich gehe nur schnell Hände waschen". Nach handgestoppten 90 Sekunden stand er grinsend wieder an der Platte und legte Zigarette und Feuerzeug zurück. Zwischenzeitlich gab es kleine Diskussionen und sogar die Idee den Schiedsrichterobmann anzurufen wurde in den Raum gestellt. Wiegand hatte sein Ziel offensichtlich erreicht, denn von nun an war er wieder im Geschafft. Wenig später kam es zum unausweichlichen Showdown, bei dem der "Thor" allerdings den, laut eigener Aussage, schlechtesten Anstoß seit Jahren zelebrierte. Ball in Hand und wenige offene Kugeln waren die Aufgabe für den Gothaer. Er brachte es jedoch fertig eine leichte Stellung auf die "7" mit dazwischen liegender "8" hinzubekommen. Der Jump rettete ihn jedoch vor dem Exodus und hinterließ Wiegand zwar einen machbaren Ball, jedoch ohne Aussicht auf Fortsetzung. Das Saveduell endete symptomatisch  für die Erfurter. Wiegand wollte risikoreich einen "tödlichen" spielen und musste mit ansehen, wie die Weiße den Weg in die Tasche fand. Jetzt war es dann doch nicht mehr so schwer. Ende.


Die Ergebnisse im Einzelnen:
1. Runde
14/1     Behling – Kromlinger  100 : 46
8-Ball   Mach – Wiegand   4:7
9-Ball   Schewe  - Kiesow  9:8
9-Ball   Grönling – Heydrich 9:7

2.Runde
14/1     Mach – Heydrich   100 : 84
9-Ball   Behling – Wiegand   9:8
8-Ball   Grönling  - Kiesow  4:7
8-Ball   Schewe – Kromlinger 7:4

Fazit:
Bevor der geneigte Leser es missversteht, dieser Bericht dient keineswegs als Ausredenfindung. Die "Götter" haben es einfach nicht verdient, wenn sie gegen erschreckend harmlose Gothaer nicht gewinnen können. Genauso wenig haben es die Fußballer von Werder Bremen verdient, wenn sie gegen die grottigen "Rangers" aus Glasgow kein zweites Tor hinbekommen. Klar ist jedoch auch, dass bei nur einem Tor mehr die Sache wohl eindeutig zugunsten der deutschen Ausgegangen wäre, ebenso wie bei "normalen" Verlauf der drei 9-Ball Spiele. Dann wären die "Götter" mit 5:3 verdient vom Platz gegangen und hätten sich einen "geschruppt"
See done, be good, bye, bye!

In eigener Sache:
Der Autor ist zum ersten Mal auf diverse Umstände an Spieltagen näher eingegangen und wie er hofft zum letzten Mal. Dies geschah in Rücksprache mit den beteiligten Erfurter Spielern. Es ist nicht leicht subjektiv schreiben zu müssen und dabei objektiv zu bleiben, aber Dinge soll man beim Namen nennen oder wie die "Blöd-Zeitung" schreiben würde: " Es braucht einen mutigen um die Wahrheit auszusprechen". Wem das nicht gefallen hat, der kann sich im Gästebuch verewigen oder über den Webmaster Kontakt aufnehmen. Für konstruktive Kritik (das ist nicht die persönliche) bin ich immer offen.


9. Spieltag

Fortuna Suhl – PBC Erfurt  4:4

KlickPunkt gerettet!
Hart kämpfen mussten die „Götter“ beim Auswärtsspiel in Suhl. Die Hiobsbotschaft kam wieder mal zunächst am Telefon, als St. Wiegand krankheitsbedingt passen musste. Mal sehen ob er es dieses Jahr noch zu einem Spieltag schafft….

Die „Fortunen“ stecken mitten im Abstiegskampf und erwiesen sich als topmotivierter Gegner. Die Hauptstädter hatten dem zunächst wenig entgegenzusetzen und lagen zur Pause entsprechend 1:3 hinten. Hierbei verlor Haydrich knapp sein „Marathon“ 14/1 gegen Steppat. Auch Deckert gab etwas unerwartet seinen 9-Ball Punkt an den Suhler Stark ab. Nachdem auch Kiesow gegen Prellwitz verlor, sorgte ausgerechnet der bisher scheinbar glücklose Mildner in einem dramatischen „Hill to Hill“ für den wichtigen Anschlusspunkt. Zu diesem Zeitpunkt war allen Beteiligten klar, dass hier nur über den Kampf, die ureigenste Eigenschaft der „Götter“, noch etwas zu retten ist. Im zweiten Durchgang gab lediglich Kiesow sein Spiel gegen einen erneut starken Prellwitz ab. Deckert, Haydrich und Mildner sorgten mit Ihren Siegen für ein am Ende gerechtes Unentschieden.

1. Runde
14/1     Steppat – Haydrich  100 : 91
8-Ball   Prellwitz – Kiesow   7:1
9-Ball   Stark  - Deckert  9:6
9-Ball   Künitz – Mildner 8:9

2.Runde
14/1     Willhelm – Deckert   48 : 100
9-Ball   Prellwitz – Kiesow   9:1
8-Ball   Stark  - Haydrich  5:7
8-Ball   Steppat – Mildner 5:7

Fazit:
Auch wenn man nach dem Spielverlauf mit dem Punkt zufrieden sein kann (muss), ist er gemessen an der Tabellensituation  zu wenig, um oben noch einmal anzugreifen. Mit nunmehr 9 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Sonneberg ist der Meisterschaftszug endgültig abgefahren.
Erfreulicherweise scheint der Spieltag zur Wiederauferstehung von Denis „Odin“ Mildner beigetragen zu haben. Im Verlauf der Saison schien er, sagen wir mal, „das Pech gepachtet“ zu haben. In Suhl hatte er sicherlich enorm viel Selbstvertrauen getankt um in den restlichen Spielen zu gewohnter Stärke und Konstanz zu finden.
Die nächste Aufgabe steht am 15.03. in Gotha an. Hier treffen die Erfurter auf die „Reserve“ des SV Gotha. Nach einem vermeidbaren Unentschieden im Hinspiel haben die „Götter“ einiges gutzumachen…


8. Spieltag

1.PBC Erfurt    - PBC Gera2    5:3

KlickWelcome back!
Nach der „Packung“ von Kaltennordheim und dem Drama im Mannschaftspokal standen die „Götter“ zum Rückrundenauftakt unter Druck. Hatten sie nur ein kleines Formtief oder war es bereits eine Krise? Zu allem Überfluss musste St. Wiegand am Spieltag das Bruttosozialprodukt steigern und glänzte somit durch Abwesenheit. Die „Eagles“ aus Gera konnten zwar im Hinspiel mit 6:2 distanziert werden, doch etablierten sie sich im Verlauf der Saison im Mittelfeld und waren ergo nicht zum Kreis der „Punktelieferanten“ zu zählen. Ein knapper und spannender Spielverlauf sollte dies bestätigen…..


 Das Schicksal sorgte dafür, dass jeder zweimal gegen denselben Gegner antreten durfte/musste:

 

 

 

Christian Haydrich – Uwe Misselwitz     100 : 22 (14/1) und 7:2 (8-Ball)
Bravouröse Leistung von Haydrich, der Misselwitz in beiden Spielen nicht den Hauch einer Chance ließ und insbesondere im 14/1 mit ordentlichen „Eckdaten“ aufwartete. Höchstserie jenseits der zwanzig und ein 4,5er GD. In dieser Form ist der „Teutates“ eine sichere Bank.

Denis Mildner – Michael Bielert  6:9 (9-Ball) und 6:7 (8-Ball)
Was tun, wenn man in der Haut von Mildner steckt und das Gefühl nicht loswird, dass aber auch alles sich gegen einen verschworen hat? Mit dem Schicksal hadern? Jammern? Verzweifeln? Nö, Augen zu und durch! Mit dieser Einstellung ging „Odin“ in den Spieltag. Erzwingen kann man jedoch nichts, was sich im 9-Ball zeigte. Hoch motiviert, jedoch auch etwas verkrampft agierend, gab Mildner seinem Gegner zu viele Chancen. Bielert wusste diese auch zu nutzen und gewann folgerichtig und verdient die erste Partie. Im 8-Ball schien es dann endlich mit dem erhofften Sieg für Mildner zu klappen, doch wenn es nicht sein soll, dann wird es eben auch nicht. Wieder ein unglücklich verlorenes Match im „Sudden Death“. Einstellung und Kampfgeist waren vorbildlich, Aufwärtstrend deutlich zu sehen, Respekt!

Rainer Deckert – Frank Seidel    9:7 (9-Ball) und 100 : 65 (14/1)
Top-Spiel für Deckert! Der Erfurter musste zweimal gegen Geras Nr.1 antreten. Dieser kassierte lediglich 3 Niederlagen in der aktuellen Saison und rangierte auf Platz 3 der Einzelrangliste. Mit einer tollen Leistung schaffte es Deckert den Geraer zweimal zu besiegen und holte zwei enorm wichtige Punkte fürs Team. Highlight war das 14/1, bei dem der „Zeus“ mit hohen Serien und einem 6er Schnitt aufwartete.

Marcel Kiesow – Enrico Kölbel     2:7 (8-Ball) und 9:8 (9-Ball)
Der traditionell „ruhige“ Start von Kiesow ließ ihn im 8-Ball mal gleich wieder in die nicht ungewohnte Rolle des Verfolgers schlüpfen. Kölbel verhinderte jedoch eine Aufholjagd und gewann das Match überraschend deutlich. Im 9-Ball zeigte sich „Eros“ dann gewohnt unbeeindruckt vom ersten Resultat und erspielte sich einen beruhigenden Vorsprung. Beim 8:4 hatte er bereits Stellung auf die „Match-9“ und war wohl in Gedanken schon beim Shake-Hands. Die „9“ blieb jedenfalls auf dem Tisch und Kölbel startete eine unglaubliche Aufholjagd. Plötzlich stand es 8:8 und er hatte die Möglichkeit mit einem „offenen Brett“ das „Gedankenspiel“ von Kiesow zu bestrafen. Als nur noch drei Kugeln auf dem Tisch verblieben waren, scheiterte der Geraer jedoch an der „7“ und ließ seinen Widersacher noch mal an den Tisch. Um einigermaßen Stellung auf die „8“ zu erhalten musste Kiesow die „7“ extrem dünn auf die Mitteltasche „schnippeln“. Sieht hinterher gar nicht so schwer aus, wenn der 2.Vorname Risiko ist. Jedenfalls entschied sich die Kugel nach diversen Bekanntschaften mit den Ecken der Tasche doch zu fallen. Der Rest war Formsache und Kiesow konnte den Matchball zum viel umjubelten Sieg versenken.

Fazit:
Sind die „Götter“ zurück? Nach dieser vor allem kämpferisch überzeugenden Leistung ist man zumindest auf Distanz zum Mittelfeld gegangen und konnte den 3. Platz festigen. Krise? Fehlanzeige!
Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, auch wenn er aufgrund des knappen Ergebnisses im letzten 9-Ball auch leicht durch ein Unentschieden hätte ersetzt werden können.
Für Lobeshymnen ist es deshalb noch zu früh, denn die nächste Aufgabe erwartet die „Götter“ am 10.02.08 in Suhl. Hier ist man der „Papier-Favorit“ und muss sich im Thüringer Wald den schwierigen Bedingungen Schnee, Eis und Kälte stellen…….


7.Spieltag

RSV Kaltennordheim - 1.PBC Erfurt    7:1
Klick
Eigentlich sollte/müsste man unbedingt schreiben, dass mit Deckert und Mildner zwei Stammspieler beruflich verhindert waren.
Eigentlich sollte/müsste man unbedingt schreiben, dass mit Amadeus „Mozart“ Westphal ein Jugendspieler in der Oberliga sein Debüt geben musste.
Eigentlich sollte/müsste man unbedingt schreiben, dass mit Kiesow ein Spieler aus gesundheitlichen Gründen eher ins Bett und nicht an den Billardtisch gehörte.
Eigentlich sollte/müsste man unbedingt schreiben, dass bei etwas glücklicherem Verlauf der Partien zumindest ein Punkt durchaus realistisch gewesen wäre.
All das soll und wird hier aber nicht geschrieben, denn nichts kann die bis dato schwächste Saisonleistung der „Götter“ wirklich erklären.

Hinrunde:
14/1

Steinbach - Heydrich      100 : 97
Nach fast 40 Bällen Rückstand kämpfte sich Heydrich heran und stand 3 Punkte vor Schluss vor der kniffligen Entscheidung: Risiko oder Safe? Er riskierte und verfehlte knapp, danach hatte der Kaltennordheimer Spieler wenig Mühe mit seinen restlichen 5 Kugeln.
8-Ball
Ehmel - Westphal     7 : 4
Westphal zeigte gute Ansätze und hatte durchaus Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Gegen Ende ging ihm dann etwas die Luft aus.
9-Ball
Ludwig - Kiesow   9 : 4
Kiesow fand nicht ins Spiel und gab seinem Gegner einfach zu viele „leichte Tische“.
9-Ball 
Günther - Wiegand 1: 9
Leichter Sieg für Wiegand, da sein Gegner teilweise „unterirdisch“ spielte.

Rückrunde:
14/1
Ehmel - Westphal     100 : 34
Hier gab es nicht viel zu holen, „Mozart“ musste sein erstes Lehrgeld in der Oberliga bezahlen und wurde von seinem Gegner regelrecht abgekocht.
9-Ball 
Steinbach - Heydrich      9 : 2
„Luft raus“ oder „Kopf wie Flasche leer“, Haydrich wirkte einfach nur platt und ergab sich dementsprechend in sein Schicksal.
8-Ball
Ludwig - Kiesow   7 : 6
Leider wurde in diesem spannenden Spiel der Kampfgeist von Kiesow nicht belohnt. Man spürte deutlich, dass er sich für die Erstrundenniederlage revanchieren wollte.
In seiner gesundheitlichen Verfassung eine sehr gute Leistung.
8-Ball
Günther - Wiegand 7: 4
Einfach nur schlecht gespielt! Trotz komfortabler Führung wieder ein Knick im (8-Ball)Spiel von Wiegand. Da spielt es auch keine Rolle, dass sich sein Gegner mit teilweise „galaktischen Bällen“ in einen Rausch spielte.

Fazit:
Von Meisterschaftsambitionen sollte momentan keiner der „Götter“ reden. Sicherlich können es die Hauptstädter vom Potenzial her mit jeder Mannschaft in der Liga aufnehmen, aber wenn es nicht rund läuft, ist ein Substanzverlust nicht zu übersehen.
Nun gut, Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen bzw. sich weiter zu entwickeln. Unterm Strich „überwintern“ die Erfurter nach der Hinrunde auf einem Medaillenplatz. Dies ist im Ganzen betrachtet ein respektables Ergebnis. Es gilt jetzt, nach Vorne zu blicken und an den Schwächen zu arbeiten. Sollten diese in den Griff bekommen werden, können die „Götter“ noch mal angreifen.
Die erste Gelegenheit hat die Truppe bereits am 5.Januar 2008, wenn der Thüringer Billardverband sein Pokalturnier für Mannschaften im Spielpalast ausrichtet. Vielleicht können die Domstädter mit dem Heimvorteil im Rücken an ihre große Pokaltradition anknüpfen. Das erste Ligaspiel steigt am 12.01.2008, wenn die „Eeagles“ aus Gera zu Gast in Erfurt sind.


6. Spieltag

1.PBC Erfurt    - USV Jena1    4:4

Punkt verloren oder Punkt gewonnen?
KlickDiese Frage läst sich zunächst wohl genauso wenig beantworten wie die Frage, ob ein halbvolles oder halbleeres Glas besser ist. Je nach Spielverlauf wechselte während der Begegnung die Ansicht. Die Saalestädter mussten kurzfristig auf ihre Leistungsträger Tirsch und Palik verzichten. Als Reserve boten sie die bereits 14 Tage zuvor beim Spiel gegen das 2. Jenaer Team eingesetzten Kürbs und Bachstein auf. Vom Papier her erhöhten sich damit die Chancen der „Götter“. In diesem Fall war es jedoch nicht wirklich ein Vorteil. Die Jenaer Billardakteure agierten im bisherigen Saisonverlauf immer mit großem Selbstvertrauen und machten deutlich, dass sie keineswegs als ersatzgeschwächter Tabellenführer im Spielpalast antraten. Mal wieder keine leichte Aufgabe für die Erfurter, die bei einem Sieg wieder dick im Meisterschaftsgeschäft vertreten gewesen wären.

 

 


Hinrunde:
14/1
 
Christian Heydrich – Alexander Bachstein    87:100
Überraschende Niederlage von Heydrich, der trotz bestechender Form seine Leistung nur phasenweise abrufen konnte und quasi das gesamte Spiel einem Rückstand hinterher rennen musste. Obwohl sich der Erfurter immer wieder herankämpfte, konnte sich Bachstein jedesmal absetzen und am Ende jubeln. Kein guter Auftakt für Heydrich.
8-Ball
Denis Mildner – Andreas Böse    1:7
Es ist definitiv noch nicht die Saison des Denis Mildner. Der momentan beruflich sehr stark eingebundene und daher kaum zum Training kommende Domstädter hatte mit Jenas Nr.1 auch noch eine undankbare Aufgabe, um Selbstvertrauen zu tanken. Da Böse anfänglich noch ungewohnte Fehler in seinem Spiel hatte, konnte Mildner die Partie zunächst offen gestallten. Im weiteren Verlauf wurde es jedoch eine „dicke Packung“. Hier ist wohl jetzt das ganze Team gefragt, um „Odin“ aus der Krise zu helfen.
9-Ball
Rainer Deckert – Chris Kürbs   9:7
In diesem Spiel bewies Deckert, welch enormer Vorteil es seien kann, wenn man über eine überdurchschnittliche Spielerfahrung verfügt. Die teilweise recht unorthodoxe Spielweise von Kürbs bereitete ihm nämlich zu Beginn erhebliche Probleme. Ungewohnte Fehler sorgten dafür, dass der Gegner aus Jena sich absetzen konnte. Umso beeindruckender war es, wie Deckert im Laufe des Satzes seine Schwächen abstellen konnte und auf Grund der Steigerung einen durchaus verdienten Erfolg verbuchte.
9-Ball
Stephan Wiegand – Ralf Weise    9:7
Beide Akteure kennen sich mittlerweile in und auswendig und wissen insbesondere um die Stärken und Schwächen des Anderen. Beim Fußball würde man schreiben, dass sich die Gegner regelrecht neutralisierten. Sicherlich kein Spiel für Billardästheten, aber umso spannender. Nachdem Weise ständig vorne lag, schaffte es Wiegand nach 5:7 Rückstand, die Partie zu kippen und gab kein Spiel mehr ab. Vielleicht war am Ende ein winziger mentaler Vorteil beim Erfurter, welcher den Ausschlag gab.

Rückrunde
14/1
 
Rainer Deckert – Andreas Böse     100 : 81
Beide Spieler zeigten stellenweise anspruchsvolles 14/1 und sorgten mit schönen Serien für eine abwechslungsreiche Begegnung. Am Ende triumphierte Deckert knapp über den ehrgeizigen Jenaer, welcher seine Enttäuschung nicht zu verbergen mochte. Wichtiger Punkt!
9-Ball
Marcel Kiesow – Alexander Bachstein   5:9
Bachstein schien der unerwartete Erfolg im 14/1 zu beflügeln, denn er machte wenige Fehler und gab Kiesow nicht viele Gelegenheiten ins Spiel zu kommen. Dieser wusste dann auch nicht seine Chancen zu nutzen und konnte einen weiteren Erfolg des Jenaers nicht verhindern, welcher damit zum Matchwinner der Gäste avancierte.
8-Ball
Christian Heydrich – Chris Kürbs   7:4
Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ging Heydrich in die Partie und konnte sich gleich mit einem 4:0
vorentscheidend absetzen. Das frustrierende Resultat aus der Hinrunde schien ihn dabei eher noch mehr anzuspornen. Kürbs steigerte sich zwar und konnte noch mal verkürzen, erreichte jedoch nur eine Ergebniskosmetik.
8-Ball
Stephan Wiegand – Ralf Weise    6:7
Das Zünglein an der Waage sollte der Krimi zwischen Wiegand und Weise werden. Beide gaben ihre reservierte Haltung aus dem ersten Spiel auf und insbesondere Wiegand versuchte mit aggressivem Billard zu punkten. Zunächst gelang es ihm auch und er ging 2:0 in Front. Im weiteren Verlauf übertrieb er es jedoch an manchen Stellen und überließ Weise die Initiative. Dieser bedankte sich und zog auf 3:6 davon. Auffallend hierbei war, dass der Erfurter die eklatante Breakschwäche seines Gegners nicht zu nutzen wusste, was im 8-Ball normalerweise ein „tödlicher“ Nachteil ist. Den sicheren Sieg vor Augen, leistete sich Weise jedoch einige Fehler und Wiegand nutzte diese konsequent aus. Beim Showdown hatte er sogar die Chance mit einer kleinen Serie den Satz eindrucksvoll zu beenden. Nach sehr gutem Break lagen kaum Probleme auf dem Tisch und alle zu spielenden Kugeln verteilten sich auf engstem Raum. Optimale Voraussetzungen! Beim vorletzten Ball wollte der Erfurter jedoch die eh schon recht großzügigen Taschen im Spielpalast überstrapazieren und setzte selbigen auf die Lochkante, um beim nächsten nicht übergreifen zu müssen. Weise bot sich nun eine unverhoffte Chance, welche er unter dem enormen Druck der drohenden Niederlage (alle Spiele waren bereits beendet) eiskalt nutzte. Schade, mit etwas mehr Geduld, insbesondere im mittleren Spielabschnitt, hätte der „Thor“ zum „Billardgott des Tages“ werden können.

Fazit:
Nach den gezeigten Leistungen sicherlich ein leistungsgerechtes Unentschieden im Spitzenspiel. Die Serie, dass Jena nicht gegen Erfurt gewinnen kann und trotzdem vor Ihnen in der Tabelle steht, bleibt zwar weiterhin bestehen, doch nützt sie keinem der beiden Teams so richtig. Womit wir wieder bei der Frage nach dem halbvollem bzw. halbleeren Glas sind. Ein Punkt ist definitiv zu wenig, um im Dreikampf mit Sonneberg zu bestehen. Ohne Schützenhilfe aus Suhl dürften diese wieder die Spitze in der Oberliga übernehmen.
Für die „Götter“ kommt es nun darauf an, alle Kräfte auf das schwere Auswärtsspiel am 15.12. gegen Kaltennordheim zu konzentrieren. Dort erwartet die Erfurter sicherlich ein heißes Match, welches man auch mit einem „Tanz in der Hölle“ umschreiben könnte.


5. Spieltag

1.PBC Erfurt    - USV Jena2    5:3

Dem Druck mit „göttlicher Hilfe“ standgehalten
KlickGibt es eine treffendere Umschreibung? Nachdem bereits Denis Mildner, beruflich verhindert, seine Teilnahme absagen musste, sollte es „die Götter“ noch härter treffen. Nur 18 Stunden vor Spielbeginn, musste leider auch Stephan Wiegand aus familiären Gründen sein Startverzicht mitteilen. Ergo stand das Team kurz vor knapp mit nur 3 Spielern da. An eine Verlegung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Mit Ewald Kromlinger konnte zum Glück ein bereits in der Verbandsliga erfahrener Ersatzmann gefunden werden. Als „göttlicher“ Neuling wurde er auch sogleich auf den Namen „Hermes“ getauft. Die Aufgabe wurde dennoch nicht leichter, denn mit dem Aufsteiger aus Jena stand ein hoch motivierter Gegner auf dem Parkett. Die „Zweite“ des USV stellt mit einer Mischung aus Erfahrung und Jugend eine ausgeglichene und nicht zu unterschätzende Mannschaft. Ersatzgeschwächt, vom „Papier her“ zum Siegen verdammt und im Hinterkopf noch die Enttäuschung von Sonneberg, dieser teuflische Mix setzte den PBC unter enormen Druck. In einer spannenden Begegnung konnten sich die Erfurter am Ende wohl mit dem (göttlichen) Quäntchen Glück durchsetzen.

Hinrunde:
14/1 
Christian Heydrich – Andre Tezlaff    100:56
Zum wiederholten Mal schaffte es Heydrich mit einer grundsoliden Leistung seinen Gegner auf Distanz zu halten. „Alfred“ Tetzlaff, der zu den „Jungen Wilden“ in der Thüringer Szene gehört, fand erst am Ende ins Spiel und konnte mit einer 21er Serie sein Potential andeuten. Wenn er seinen Weg weitergeht, wird wohl  in Zukunft gerade im 14/1 mit ihm zu rechnen sein.
8-Ball
Ewald Kromlinger – Alexander Bachstein   5:7
Kromlinger konnte sich zunächst von seinem Gegner lösen und klar in Führung gehen. Leider vergab er seinen Vorsprung noch und der schon mehrfach für Jenas „Erste“ aktive Bachstein konnte das Match noch zu seinen Gunsten drehen. Dennoch guter Einstand vom „Neu-Gott“.
9-Ball
Marcel Kiesow – Chris Kürbs   6:9
In einem von vielen Fehlern gekennzeichneten Spiel konnte Kiesow kaum Akzente setzten, so dass der Sieg wohl verdient an den auch nicht immer überzeugenden Kürbs aus Jena ging. Nach eigener Aussage schaffte es der Erfurter nicht sich auf den Punkt zu konzentrieren.
9-Ball
Rainer Deckert – Uwe Pick    9:4
Durch sein konsequentes Spiel verschaffte sich Deckert von Beginn an Respekt und zwang dem Jenaer Pick sein Spiel auf. Gradliniges, schnörkelloses Billard!

Rückrunde
14/1
 
Rainer Deckert – Thomas Burghardt     100 : 23
Mit gewohnt souveränem „Straight Pool“ ließ der „Urvater der Götter“ seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Tolle Leistung von Deckert, der mit seinem Auftreten dem Team den nötigen Rückhalt gab.
9-Ball
Ewald Kromlinger – Alexander Bachstein   9:8
Man stelle sich vor, man schmeißt eine Münze und sie bleibt hochkant liegen……
Bachstein traf das wohl grausamste Ende, welches im Billard möglich ist. Nachdem es so aussah, als könne er wieder gegen Kromlinger die Partie drehen, hatte aber der Domstädter bei 8:7 den ersten Matchball. Dieser wurde jedoch nicht genutzt und es kam zum Showdown. Wie soll ich es sagen, jedenfalls musste der Jenaer hilflos mit ansehen, wie die Spielkugel nach versenkter „8“ in die Tasche lief und den Alptraum eines jeden Billardsportlers erleben. „Cue ball in hand“ hieß es, als sich beim „Hill to Hill“ nur noch die wichtigste Kugel im Spiel auf dem Tisch befand. Kromlinger wurde sein erster Sieg in der Oberliga quasi geschenkt, jedoch muss er sich dessen insbesondere wegen seiner kämpferischen Leistung keineswegs schämen.
8-Ball
Marcel Kiesow – Chris Kürbs   2:7
Leider konnte sich Kiesow nicht aus dem Tief befreien und musste sich zusätzlich noch mit einem „dicken Kopf“ rumplagen. Kürbs konnte seinerseits zulegen und verbuchte einen deutlichen Erfolg. Kein guter Tag für den sonst so coolen Erfurter.
8-Ball
Christian Heydrich – Andre Tezlaff    7:6
Kennt dieser Mann eigentlich Nerven? Mal wieder eine Punktlandung von Heydrich. Obwohl bereits 1:4 u. 4:6 hinten, konnte er sich die ihm bietende Chance nutzen und den Rückstand egalisieren. Beim Showdown half dann sämtliches  „Körpereffet“ als die Weiße bei der Stellung auf die alles entscheidende „Schwarze“ nur um Millimeter am Mittelloch vorbeischrammte. Knapp, Knapper, Heydrich…..!!!
(müsste ich mich als Zuschauer auf nur ein Spiel festlegen, würde ich mich wohl immer für den „Teutates“ entscheiden…)

Fazit:
Immens wichtiger „Dreier“ für die Hauptstädter, der unter den gegebenen Umständen hart erkämpft wurde. Fairerweise muss man erwähnen, dass die bereits erwähnte „göttliche Hilfe“ auch ihren Anteil am Erfolg hatte.  
Am 01.12. kommt es nun zum „Knallerspiel“ gegen die „Erste“ von Jena. Diese reisen nach ihrem Sieg gegen Sonneberg als neuer Spitzenreiter der Oberliga (und sicherlich auch mit breiter Brust) in die Hauptstadt. Die Bilanz der letzten beiden Jahre spricht für die Erfurter (3 Siege, 1 Unentschieden). Was diese jedoch Wert ist verdeutlicht die Tabelle, da standen die Saalestädter am Ende jeweils genau einen Platz vor den „Göttern“.
Freuen wir uns also auf ein spannendes, hochklassiges und faires Match, welches sich keiner entgehen lassen sollte.
„See the gods“; 01.12.2007; 15.00 Uhr; Spielpalast an der Lache


4. Spieltag

PBC Sonneberg 1 - 1.PBC Erfurt    6:2
KlickHerbe Enttäuschung für die Erfurter Spieler beim Spitzenspiel in Sonneberg. Ob es an den kühlen Temperaturen im Vereinsheim oder an der Stärke der sympathischen Gastgeber lag, vermag man nicht so genau zu beurteilen, jedenfalls hatte sich so einiges gegen die "Götter" verschworen. Konnte man in der Hinrunde den Rückstand noch wettmachen und mit einem 2:2 in die Pause gehen, so hatten die Erfurter in der Rückrunde dem Gegner nicht mehr viel entgegen zu setzen. Die seit 4 (!) Jahren unbesiegten Südthüringer machten mit ihrem Topspieler Nadir Gülmüs den Domstädtern deutlich, was passieren kann, wenn man seine Leistung nicht zu 100% abruft.

Hinrunde:
14/1
 
Ayhan Ekiz - Rainer Deckert    94 : 100
Sehr spannendes Spiel, in welchem sich Deckert letztendlich aufgrund der größeren Routine durchsetzte. Der sehr offensiv agierende Ekiz, machte in der entscheidenden Phase des Matches vermeidbare Fehler. Gutes Spiel von Deckert, dessen Geduld am Ende belohnt wurde.
8-Ball
Michael Götz - Marcel Kiesow    7:4
Bis zum 4:4 konnte Kiesow die Partie offen gestallten. Dann machte er aber drei leichte Schussfehler, welche konsequent bestraft wurden. Schade, mit ein paar "Körnern mehr auf der Schippe" gegen Ende hätte der Erfurter auch als Sieger von der Platte gehen können.
9-Ball
Nadir Gülmüs - Christian Heydrich    8:9
Dieses Spiel stand beiden Akteuren im Anschluss noch im Gesicht geschrieben. Welche Dramatik! Zunächst ausgeglichenes Spiel von Beiden. Heydrich konnte sich dann zwischenzeitlich auf 7:5 absetzen. Jetzt kam der sehr nervös agierende Gülmüs in Fahrt und ging 8:7 in Führung. Im nächsten Spiel verstellte er sich etwas auf die Match-Neun, ging sie  aggressiv an und versenkte diese allerdings samt der Weißen Kugel. Statt eines 9:7 Endstands, kam es beim 8:8 zum Showdown. Heydrich nutzte die Chance und machte das Spiel aus, ohne seinen Gegner noch mal an den Tisch zu lassen. Sicherlich ein glücklicher Sieg, aber keineswegs unverdient.
9-Ball
Kai Bäz - Stephan Wiegand    9:5
Sehr bittere Niederlage für Wiegand, der mit nur zwei Schussfehlern, stellenweise hilflos mit ansehen musste, wie sein gutaufgelegter Gegner mitunter "Hammer-Bretter" löste. Es mag für einen selbst zwar schwer sein, aber manchmal muss man einfach den wundersamen "Lauf" der Dinge (hier: der Kugeln) akzeptieren.

Rückrunde
14/1
 
Kai Bäz - Christian Heydrich    100 : 91
Bäz machte da weiter, wo er im 9-Ball aufhörte und ging quasi jeden Ball an. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand einen schweren Einbänder (für Insider: "über die Hand") als Breakball benutzt. Das dieses sogar funktionieren kann, war mir auch noch nicht klar. Heydrich wohl auch nicht, denn er ließ sich scheinbar davon beeindrucken. Hätte auch ein Punkt für die Erfurter werden können, doch in ein ansonsten ausgeglichenes Spiel schlug das Pendel am Ende zugunsten der Gastgeber aus.
9-Ball
Michael Götz - Marcel Kiesow    9:6
Wieder hielt Kiesow bis zum 4:4 mit, musste dann aber mit ansehen, wie Götz 3 Spiele vom Anstoß weg ausschoss. Zwar konnte er noch mal den Rückstand verkürzen, aber mehr ließ der Sonneberger nicht zu. Schade, trotz guter Leistung gab es dieses mal nur zwei Niederlagen für Kiesow.
8-Ball
Ayhan Ekiz - Stephan Wiegand   7:5
Dieses Spiel könnte man mit "Selbst Schuld" umschreiben. Nach zwischenzeitlicher 3:1 Führung sah es danach aus, als hätte der souverän agierende Wiegand die Niederlage aus der Hinrunde bereits verdaut, aber einige leichte Fehler und diverse Fouls brachten Ekiz wieder ins Match. Dieser zog konsequent auf 6:4 davon und produzierte nun seinerseits ein Foul, welches dem Erfurter noch mal rankommen ließ. Bei eigenem Break schien es, als ob Wiegand die Partie zum 6:6 ausschießt, jedoch beendete ein vermeidbarer Stellungsfehler auf die "Schwarze" diesen Eindruck. Der fast logische Schussfehler vom Erfurter besiegelte auch seine zweite Niederlage, welche völlig unnötig war.
8-Ball
Nadir Gülmüs - Rainer Deckert    7:4
Deckert spielte nach eigener Aussage das "beste 8-Ball seit langem" und es reichte trotzdem nicht. Gülmüs hatte seine Nervosität mittlerweile abgelegt und zeigte phasenweise technisch hochklassiges Billard. Hier gab es wirklich nicht viel zu holen.

Fazit:
Die Erfurter entschieden sich in der Pause für die aggressivere Aufstellung, um noch mit drei Punkten nach Hause  fahren zu können. Das Problem dabei ist, dass dies immer mit dem Risiko behaftet ist, auch mal "eins auf die Fresse" zu bekommen. Leider war dieses mal das letztere der Fall und die "Götter" mussten mit leeren Händen die Heimreise antreten. Jedoch konnten sie erhobenen Hauptes die Arena verlassen, da Einstellung und Kampfgeist stimmten. Nun denn, nach Ebbe kam bisher noch immer Flut.....


3. Spieltag

1.PBC Erfurt - SV Gotha 2     4:4

KlickEs gibt Spiele, die decken die gesamte Bandbreite der Emotionen ab. Dieses gehörte definitiv dazu. In der Hinrunde zeigten die Erfurter ihre beste Saisonleistung und machten deutlich, dass man mit 3 Siegen zum Spitzenspiel nach Sonneberg reisen will. Was dann allerdings teilweise in der Rückrunde Einfluss auf das Spiel nahm, gehört nicht in die Öffentlichkeit und muss im Nachhinein intern geklärt werden. Eines sei an dieser Stelle jedoch betont, die Gäste aus Gotha hatten hieran keinen Anteil und nutzten die sich ihnen bietende Chance einen Punkt aus der Hauptstadt zu entführen. Vielleicht gar nicht mal unverdient......

1.Runde:
14/1
Heydrich - Mach      100:64
Souveränes Spiel von "Heidi", der den Gothaer nie wirklich ins Spiel kommen ließ.
Hierbei legte er bereits in den ersten Aufnahmen den Grundstein für den Erfolg.
Tolle Leistung!
8-Ball
Kiesow - Schewe     7:0
Skrupellos, kompromislos und eiskalt, so muss man das Spiel von Kiesow beschreiben.
Phantastische Leistung des eigentlich als Spätstarter bekannten Erfurters.
9-Ball
Wiegand - Grönnling   9:4
Eine leicht verschossene Neun bescherte Wiegand direkt einen 0:3 Rückstand und ließ böses vermuten. Vermutlich weckte sie aber den Kampfgeist, denn von da an spielte nur noch einer. Durch sein druckvolles Spiel zwang er den Gegner dazu, sich seinem Schicksal zu ergeben.
9-Ball 
Mildner - Behling   8:9
Einziger Wehrmutstropfen bei den Erfurtern, war der verschenkte Sieg von Mildner (Foto).
Nach tollem Start vom Domstädter (7:4) bekam der Gothaer Oberwasser und glich aus. Das Spiel drohte zu kippen. Dann ergab sich die Chance für Mildner beim 8:7 den Sack zu zumachen und es sah tatsächlich so aus, als ob die „Götter" mit einem „zu Null" in die Pause gehen. Die Stellung auf die Neun gelang und nur noch ein „Schubser“ trennte vom erhofften Sieg. Dieser landete jedoch an der Lochkante und wurde bitter bestraft, wie sich im nach hinein heraus stellen sollte.

2. Runde
Über die Spiele der zweiten Rund zu berichten ohne auf die äußern Umstände einzugehen und dabei objektiv zu bleiben ist nicht möglich. Daher gibt es nur die Ergebnisse. Erwähnenswert jedoch ist das 14/1, welches in nur 35 Minuten zugunsten des Erfurters endete.
14/1
Wiegand - Schewe    100:9
9-Ball 
Kiesow - Mach          3:9
8-Ball
Mildner - Behling        4:7
8-Ball
Heydrich - Grönling    4:7

Fazit:
Wenn man glaubt bereits alles erlebt zu haben, wird man immer eines besseren belehrt.
Aus diesem Spiel sollten die Erfurter jedenfalls nur die erste Runde in Erinnerung behalten und alles andere schnellstmöglich vergessen. Kopf hoch, Jungs!!!


2. Spieltag

Klick1.PBC Erfurt 1- Fortuna Suhl 1           5:3    

Mit einem blauen Auge davon gekommen!
Zum ersten Heimspiel konnte der PBC Erfurt die 1. Mannschaft von Fortuna Suhl im Spielpalast begrüßen. In einer spannenden Begegnung setzten sich "Die Götter" am Ende etwas glücklich durch. Insgesamt hätte man sich über ein Unentschieden nicht wundern dürfen.




Hinrunde:
14/1      Deckert -  Lohfink    100:46
Durch sein zwingendes, routiniertes Spiel, ließ Deckert seinem Gegner nie den Hauch einer Chance. Besonders erwähnenswert: Dieses Spiel war noch vor den anderen Begegnungen zu Ende. Tolle Leistung vom Urvater der Götter!
8- Ball    Kiesow - Steppart   7:4
Was auch immer Kiesow dieses Mal während der Vorbereitung anders machte als sonst, er sollte es öfters so verfahren! Anders als sonst, verschlief er nicht den Start und zeigte von Beginn an druckvolles Billard. Über die Stationen 4:0 und 6:2 wurde der Grundstein für einen souveränen Sieg gelegt.
9- Ball    Mildner - Stark       8:9
Hier ging es knapp und spannend zu. Zwar führte Mildner zwischenzeitlich mit 4:2, doch der gutaufgelegte Stark ließ sich einfach nicht abschütteln. Am Ende kam es zum Showdown in dem beide Akteure ihre Chancen hatten. Zuerst konnte Stark ein Foul nicht nutzen, dann scheiterte Mildner bei der 7 und hinterließ 3 Stoppbälle. Schade....
9-Ball     Heydrich - Willhelm     9:8
Zunächst ein starkes, zwingendes Spiel aus Sicht des Erfurter. Lohn ein sicheres 7:4 und eine leichte Partie zum 8. Punkt. Doch da riss irgendwie der Faden. "Schaumi" Willhelm steigerte sich enorm und löste reihenweise selbst schwerste "Bretter". Am End blieb ihm der Lohn verwehrt, da er bi 8:8 die "Gelb gestreifte" offen hinterlegte und mit leeren Händen da stand. Für Heydrich ein Zitterpunkt, welchen er mit etwas mehr Konstanz einfacher hätte haben können.

Rückrunde:
14/1    Heydrich - Willhelm     100:95
Marathonspiel!!! Nach handgestoppten 2,5, aber gefühlten 5 Stunden setzte sich hier der größere Wille durch. Am Ende hatten beide ihre Chancen. Dennoch ein enorm wichtiger Punkt fürs Selbstvertrauen.
9-Ball   Wiegand - Steppart   9:7
Starker Beginn von Wiegand, der ab Mitte des Satzes völlig aus dem Konzept kam und mit leichten Fehlern den Gegner stark machte. Am Ende gab wohl die größere Erfahrung und Geduld den Ausschlag, obwohl das Spiel zu diesem Zeitpunkt mehr an Tontaubenschießen erinnerte und gleich vier "Neuner" verzittert wurden.
8-Ball    Mildner - Stark       4:7
Stark war zu Stark! Solide Leistung des Suhlers, der die Partie verdient gewann. Mildner hatte sichtliche konditionelle Probleme und agierte mit wenig Selbstvertrauen. Ungewöhnlich leichte Fehler sorgten für viel Frust beim sonst konstanten Erfurter.
8-Ball     Deckert -  Lohfink    4:7
Schwach angefangen und stark nachgelassen. Keine Ahnung wie man dieses Spiel umschreiben könnte. Gemessen an dem was er kann bzw. in der Hinrunde zeigte muss sich Deckert mit der Tatsache konfrontieren lassen, dass er dieses Match völlig unnötig verlor. Auch wenn ihm das destruktive Spiel des Gegners nicht wirklich liegt und das viele "klein klein" nervte, hätte man hier sicherlich mehr erwarten können. Kompliment an den "Stand by" Spieler Lohfink, der seine Chancen nutzte und kämpferisch zu überzeugen wusste.

Fazit:
Zittersiege sind spannend, kosten aber jede Menge Nerven. Oft sollten die Erfurter nicht diese Art der Unterhaltung wählen, denn die spielerische Leistung war wenig "göttlich". Dennoch beeindruckten sie wiederholt mit einem tollen Teamgeist. Wer weiß, wie das Spiel ohne die mannschaftliche Geschlossenheit ausgegangen wäre.
Häkchen machen und nach vorne blicken...!


Oberligaauftakt in Gera

KlickAuftaktspiele sind reizvoll, weil noch keiner so richtig weiß wo er steht. Wenn man dann noch zum letztjährigen Vizemeister reisen muss, ist die Anspannung sicherlich enorm. Die „Götter“ wurden vor Ort jedoch von einer auf drei Positionen veränderten „zweiten“ des PBC Gera empfangen. Laut eigener Aussage müssen die „Eagles“ dieses Jahr wohl gegen den Abstieg kämpfen. Pikanterweise war der Erfurter Neu-Gott, Rainer „Zeus“ Deckert, in der vergangenen Saison noch für die Geraer aktiv und erreichte mit der Senioren-Kombi-Mannschaft den deutschen Meistertitel in Bad Wildungen.

Hier die einzelnen Spiele:

1.Runde
14/1     M. Bielert – Ch Heydrich       84 :100   
Nervöser Beginn auf beiden Seiten. In der bis zum Schluss durch viele Fehler gekennzeichneten Partie, setzte sich am Ende die größere Routine des Erfurters durch. Solider Arbeitssieg!

8-Ball    U. Misselwitz  - Stephan Wiegand     3:7
Kompliment an den Geraer-Oberliganeuling! Topmotiviert und mit wenig Respekt zeigte er zu Beginn ein fehlerfreies Spiel. Am Ende schlichen sich jedoch kleinere Fehler ein, welche konsequent bestraft wurden.

9-Ball    E. Kölbel – R. Deckert         3:9
Der nach 8 Jahren zum ersten Mal wieder im Ligaspielbetrieb stehende Kölbel war mit dem druckvollen Spiel von Deckert sichtlich überfordert. Gelungener Einstand für den Neuzugang aus Gera.

9-Ball   F. Seidel – M. Kiesow          9:4
Wenn es so etwas wie einen klassischen Fehlstart gibt, dann war es dieses Spiel für Kiesow. Nach wenigen Minuten Stand es bereits 0:6! Erst jetzt kam der Erfurter ins Match und konnte verkürzen. Für eine ernsthafte Aufholjagd, war es jedoch zu spät.

2. Runde
14/1   F.Seidel – R. Deckert    100:87
In einem knappen Spiel setzte sich Seidel letztendlich verdient durch. Deckert fehlte etwas der Biss. Sicherlich eine vermeidbare Niederlage aus Sicht des Erfurters.

9-Ball    U. Misselwitz  - Stephan Wiegand     6:9
Im zweiten Spiel konnten beide nicht das hohe Niveau der Hinrunde erreichen. Die Partie flachte zunehmend ab und wurde durch einige Leichtsinnsfehler des Erfurters unnötig spannend.

8-Ball    E. Kölbel – Ch Heydrich       7:6
Nach großer Führung von Kölbel kam es durch eine tolle Aufholjagd von Heydrich beim Stand von 6:6 zum Showdown. Hier vergab der Domstädter den Matchball und musste sich anschließend in einem verbissen geführten Saveduell geschlagen geben.

9-Ball   M. Bielert – M. Kiesow          4:7
Wieder sah es beim Stand von 1:3 nach einem Fehlstart für Kiesow aus. Diesmal erwachte der Kampfgeist jedoch rechtzeitig und das Match kippte zugunsten des nun gut aufgelegten und die sich ihm bietenden Chancen auch gnadenlos nutzenden Erfurters.


Fazit:
Gelungener Start für die „Götter“. Am Feintuning muss sicherlich noch etwas gefeilt werden, Kampfgeist, Moral und Einstellung stimmten jedoch.
 


Februar 2012
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