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| Derby - dumm gelaufen |
Derby – Dumm gelaufen Es gibt Spiele, da möchte man eigentlich nichts schreiben. Dieses Derby gehört dazu. Warum? Weil es lief wie immer! Man bräuchte einfach nur einen alten Text rauskramen und fertig. Irgendetwas läuft da schief, eine andere Erklärung für die erneute und schon traditionell knappstmögliche aller Niederlagen scheint es nicht zu geben. Nun denn, sei es wie es sei. Vielleicht muss man Dinge einfach auch mal akzeptieren? Never mind! BC Poolmaster Erfurt – PBC Erfurt 5:3 Im Morgengrauen, oder besser im grauen des Morgens, machten sich vier „Götter“ auf den Weg in die „Grube“. Im Vorfeld abgemeldet hatte sich der „Odin“, da er irdischen Bedürfnissen nachging, sprich er hatte familiäre Verpflichtungen. Beim Treffpunkt dann die nächste Hiobsbotschaft. Der „Teutates“, der Kämpfer vor dem Herrn, stand mit dick eingepackten Hals da. Klar Derbys sind aufregend, da kann man schon mal einen „Hals“ bekommen. Bei ihm war es jedoch eine fiese Mandelentzündung. Bereits am Abend vorher hatte er mit Fieber zu kämpfen. Absagen? Tablettchen, passt schon! Im 14/1 musste er dann gegen Pfeiffer ran und ging, wer konnte a nderes erwarten, gnadenlos, aber mit erhobenem Haupt, unter. 18:70 hieß es am Ende für Heydrich. Das Handikap war denn doch zu groß. Kiesow gegen Jankowski hieß das Duell im 9-Ball. Dabei kam der „echte“ Erfurter nicht wirklich ins Spiel, obwohl Jankowski sich seinen 7:3 Erfolg immerhin erschimpfen musste. Die mittlerweile legendäre Taktik: minimaler Stellungsfehler, flennen, trotzdem ausschießen ging leider auf. Aus Sicht der „Götter“ bedeutete das bereits einen 0:2 Rückstand. Das 8-Ball brachte dann einen kleinen Lichtblick, Wiegand konnte Helbringer mit 6:4 distanzieren. Die spannende Begegnung war geprägt von vielen kleinen aber giftigen Saveduellen, so dass keiner der Beiden in seinen Rhythmus kam. Hierbei sorgten die Akteure schon für etwas Derbystimmung. Das Topduell fand zwischen Deckert und Martin im 10-Ball statt. Der „Zeus“ hatte hierbei aber den doppelten Martin gegen sich. Anders ist das 0:5 nicht zu erklären. Warum zum Henker muss der sich seit Wochen in der Formkriese befindende Martin auch ausgerechnet sonntags morgens eine 200 prozentige Leistung abrufen? Ohne echten Fehler eine solche Klatsche zu bekommen war für Deckert trotz seiner langjährigen Erfahrung auch nicht leicht zu verdauen. Wiedermal 1:3 hinten im Derby und wiedermal standen die „Götter“ bereits zur Pause mit dem Rücken zur Wand. Es bedurfte eines kleinen Wunders, wenn sie dem Spiel noch eine Wende geben wollten. Der „Teutates“ stand noch immer neben sich und kämpfte tapfer bei seinem Himmelfahrtskommando gegen Jankowski im 10-Ball. Mit 1:5 blieb am Ende die Überraschung aus. Die schaffte dann Kiesow im ungewohnten 14/1. Hier hatte er es mit dem Spezialisten Helbringer zu tun und fuhr einen überzeugenden 70:44 Erfolg ein. Zwar konnten die „Götter“ nicht mehr gewinnen, aber ein Unentschieden wäre immerhin ein akzeptabler Kompromiss. Im 9-Ball kam es zum Duell der langjährigen Teamkollegen zwischen Wiegand und Pfeiffer. Im 8-Ball trafen Deckert und der „doppelte“ Martin erneut aufeinander. Wiegand nahm Kurs auf einen deutlichen Sieg, nachdem er im ersten Spiel noch einen zweifachen Banker von „Pfiffi“ auf die 9 in Kauf nehmen musste, gab es in der Folge 6 Siege am Stück. Am Nachbartisch entwickelte sich ein wahres Spitzenspiel. Beide schossen was das Zeug hält und machten noch immer keine Fehler. Das bessere Break sorgte dafür, dass sich Martin leicht absetzen konnte. Indessen waren die anderen Spiele zu Ende und die Akteure wussten um die Bedeutung. Bei Martin riss urplötzlich der Faden und es kam zu einigen kuriosen Situationen auf dem Tisch. Das Niveau kippte, auch bei Deckert, jedoch nahm die Spannung exponentiell zu. Jedes einzelne Brett wurde praktisch hart umkämpft und fesselte die Zuschauer. Nicht nur die non-playing Spieler. Wiegand war extrem angetan von der Entwicklung und vergaß dabei wohl seine eigene Partie. Sein enormer Vorsprung schrumpfte aufgrund von eklatanten Fehlern auf 6:5 zusammen und es wäre wohl zum showdown gekommen, wenn, ja wenn „Pfiffi“ nicht eine relativ leichte Partie zum Ausgleich durch einen Stellungsfehler auf die 9 doch noch aus der Hand gegeben hätt. Den Schussfehler nutzte der „Thor“ zum dann doch glücklichen 7:5 Erfolg. Und was machten die Experten? Martin krampfte sich zum Erfolg und verbuchte ein 6:2 für sich. Auch dieses Ergebnis war nach Meinung aller Beteiligter viel zu hoch angesiedelt und hätte bei einer konsequenteren Chancenverwertung seitens des „Zeus“ auch andersherum gestaltet werden können. Leider, leider blieb den „Göttern“ mal wieder nur die bittere Erkenntnis, dass hier durchaus mehr drin war. Liegt es vielleicht doch an der höheren Spielkultur der Nr. 2 in Erfurt? Nein, niemals würde diese infame Spekulation von einem PBC´ler akzeptiert werden. Noch immer kommt dank Adam Riese die Nr. 1 vor der Nr.2. Und das wird auch immer so bleiben, auch wenn die doofe Tabelle das im Moment noch nicht kapieren will. SV Gotha2 – PBC Erfurt 2:6 Nach dem misslungenem Derby, mussten die „Götter“ noch mal ran und hatten es mit der Reserve vom SV Gotha zu tun. Im Hinspiel setzte es eine empfindliche 3:5 Niederlage gegen die kämpferisch stets auf Höchstniveau agierende Truppe um Kapitän Mach(III). Für ausreichend Motivation war demnach gesorgt. Problematisch wurden lediglich die Bedingungen an den Tischen, denn der Dauerregen sorgte für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in den Räumlichkeiten. Der eine oder andere „Bad contact“ war dann das Handicap, welches vor allem die 14/1 Spieler in Kauf nehmen mussten. In selbigen trafen dann auch di beiden Teamleader aufeinander und verabredeten sich zu einem „tighten“ Duell. Allein das erste Dreieck wurde auf fast 10 Aufnahmen gesaved. Man hat ja Zeit. Wiegand konnte dann aber ab Mitte der Partie das Kommando übernehmen und von den nun zunehmenden Fehlern seines Kontrahenten Mach(III) profitieren. Das 70:36 bedeutete dann den ersten Punkt für die „Götter“. Kiesow traf im 9-Ball auf Schocher und konnte nicht an die Topleistung des Derby 14/1 anknüpfen. Im machten die Bedingungen am deutlichsten zu schaffen und er machte viele vermeidbare Fehler. Schocher schien es dagegen egal zu sein, denn er spielte unglaublich lochsicher. Mit 2:7 musste sich der „Klimaforscher“ Kiesow geschlagen geben, vielleicht war es ihm nicht kalt genug. Heydrichs Tabletten schienen langsam zu wirken, jedenfalls hielt er i m 8-Ball gegen Schewe voll dagegen. Ein 3:5 konnte er in einen beeindruckenden 6:5 Erfolg umwandeln. Da war er wieder, der „Teutates“. Mit unglaublich viel Energie kniete er sich in die Partie und wurde am Ende entsprechend belohnt. Unter den Voraussetzungen wohl die beste Leistung des Tages. Deckert fand im 10-Ball gegen Grönling wieder zu gewohnter Souveränität und trug einen ungefährdeten 5:2 Erfolg zum Mannschaftsergebnis bei.
Zur Pause befanden sich die „Götter“ nun auf der Siegerstraße und konnten mehr oder weniger beruhigt in die Rückrunde gehen. Hier spielte Kiesow gegen Mach(III) 10-Ball und haderte noch immer mit den Bedingungen. Das 2:5 wird wohl nicht zu den Lieblingsspielen des „Eros“ gehören. Abhaken! Heydrich traf nochmal auf Schewe und fuhr auch im 9-Ball einen knappen 7:5 Erfolg ein. Hat sich das durchhalten gelohnt. Der Hals war zwar immer noch dick, jedoch spürte der „Teutates“ ihn dank seiner Wunder-Pillen nicht mehr. Wiegand traf im 8-Ball auf Grönling und sorgte mit einem 6:3 in einem Spiel mit wenigen Fehlern für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Deckert im 14/1 gegen Schocher. Selbiger startete wie im 9-Ball mit lochsicherem Spiel, konnte diesen Level aber nicht halten. Der „Zeus“ nahm mit geduldigem Spiel das Zepter in die Hand und gewann am Ende ungefährdet mit 70:43.
Unterm Strich blieben Sieg und Niederlage für die „göttlichen“, wobei sie die Resultate sicherlich liebend gern getauscht hätten. Vor dem Ligafinale am 16.05 in Gotha liegen sie auf dem, na welchem wohl, 4.Platz in der Tabelle. Mit Siegen gegen die dann gastgebende 1.Mannschaft des SV Gotha und den RSV Kaltennordheim könnte es auch noch aufs Treppchen reichen. Vorausgesetzt ist die Schützenhilfe des RSV, denn bis zum drittpalzierten SV Gotha sind es immerhin 5 Punkte. Aber wie heißt es immer so schön? "Gutta cavat lapidem - non vi, sed saepe cadendo." Zu gut deutsch: „Steter Tropfen höhlt den Stein“.
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| Unentschieden gegen Merkers, Sonneberg trat nicht an |
Unentschieden gegen Merkers, Sonneberg trat nicht an Am 6. Spieltag hatten die „Götter“ Heimrecht gegen den PBC Merkers und die Mannschaft des PBC Sonneberg. Am Abend zuvor kam dann die Hiobsbotschaft aus Sonneberg, die zur Spielabsage führte. So gab es dann im Olymp lediglich eine Begegnung. Die Erfurter konnten aus dem Vollen schöpfen, da der „Teutates“ rechtzeitig nach seiner Nachtschicht die Crew verstärkte. Beide Teams hatten nach der Absage von Sonneberg bereits einen 3er sicher, so dass es ein entspannter Nachmittag hätte werden können. Doch ähnlich wie beim stürmischen Wetter an diesem Tag, fegte phasenweise ein Orkan durch die geweihten Hallen. Eine äußerst spannende Partie mit ständigen Aufs und Abs nahm ihren Lauf. 1.PBC Erfurt – 1. PBC Merkers 4:4 Vom Papier her sollte es eine klare Angelegenheit für die „Götter“ werden. Doch wenn der Gegner seine beste Saisonleistung ausgerechnet gegen Dich erbringt, musst halt voll dagegenhalten. Im 10-Ball war die Welt noch in O rdnung, da zeigte „Zeus“, der Urvater der „Götter“, eine abgebrühte Vorstellung und fertigte seinen Kontrahenten Schulz in kürzester Zeit mit 5:0 ab. Beeindruckend. Doch schon im 14/1 von Heydrich deutete sich, dass es heute kein Spaziergang für die „Götter“ wird. Nach zerfahrenem Beginn, kam Lorenz als erster „in die Bälle“ und setzte sich ordentlich ab. Heydrich fand hingegen nicht zu seinem Spiel, so dass man beim zwischenzeitlichen 16:52 schon von einer Packung für den „Teutates“ ausgehen musste. Sein großes Kämpferherz bewahrte ihn davor, doch bei mehr als Ergebniskorrektur blieb es am Ende nach dem 35:70 nicht. Kiesow hatte es im 8-Ball mit Bomberg zu tun und zeigte zu Beginn fehlerfreies Spiel. 2:0 in Front und einen mit sich selbst hadernden Gegner, Billardherz was willst Du mehr? Im dritten Spiel dann ein sehr langes Saveduell, welches auf beiden Seiten gekonnt geführt und am Ende durch einen „Fuchs“ von Bomber g beendet wurde. Dies kehrte die Vorzeichen um und es spielte nur noch Bomberg. Mit 6:2 markierte der Merkerser nicht nur 6 Spiele am Stück, sondern auch den zweiten Matchpunkt für die Gäste. Nun hing es an Mildner im 9-Ball. Hier traf er auf Hössel. Beide schenkten sich nichts, so dass es ein ständiges Hin und Her gab. Vor allem die starken Saves von Hössel und die brillanten Antworten von Mildner waren eine Augenweide. Am Ende setzte sich der „Odin“ mit 7:5 durch, dank zweier gelochter „Weißen“ von Hössel. Glücklicher aber immens wichtiger Punkt, der den Hauptstädtern das Unentschieden zur Pause rettete. K am es also wie befürchtet, Merkers zeigte sich dank der unverhofften Punkte gegen Sonneberg in bester Spiellaune. Entsprechend kritische Worte fielen in der Halbzeit bei den Erfurtern. Teamleader Wiegand ersetzte trotz Erkältung den entnervten „Teutates“ und man erinnerte sich nochmal an das Hinspiel, welches nach einem Unentschieden noch 6:2 gewonnen wurde. Wie so oft sind Pläne schön und gut, deren Umsetzung bedarf es jedoch mehr als kluger Worte. Dies musste Egon Olsen spätestens ab Mitte des Films auch immer wieder feststellen. Zum Glück landete keiner der „Götter“ im Knast, jedoch teilweise etwas unsanft auf dem Hosenboden. Im 14/1 spielte Deckert gegen Bomberg und dieser setzte, beflügelt von seinem 6er Run zu einem sehr aggressivem Spiel an. Jede noch so kleine Chance, die da lag ging er selbstbewusst an. Ob 4er Kombi, Vorbänder, was auch immer nach lochen aussah, wurde angesagt. Normalerweise erledigt sich so eine Spielweise von selbst, da die Fehler automatisch kommen. Was jedoch tun, wenn nicht??? Auf diese Frage musste der „Zeus“ eine Antwort finden, denn Bomberg hatte bereits nach wenigen Aufnahmen einen enormen Abstand zwischen sich und seinen Gegner gebracht. Deckert war jedoch zu erfahren um auf „Hasenjagt“ umzustellen und versuchte geduldig auf seine Chancen zu warten. Vielleicht wartete er etwas z u lange, denn der Zwischenstand von 32:64 verhieß nichts Gutes. Doch wie schon im Hinspiel, als Bomberg ein 66:43 Vorsprung gegen Wiegand nicht nach Hause brachte, zeigte er auch dieses Mal Nerven und verschoss urplötzlich leichte Bälle. Der „Zeus“ witterte seine Chance und zog bis auf 55 nach, vergab jedoch in aussichtsreicher Position und verlor am Ende das Match. Vorteil Merkers. Kiesow ging derweil im 9-Ball gegen Schulz auf Wiedergutmachung und legte ordentlich vor. Doch ganz so leicht wie im 10-Ball wollte sich Schulz nicht abfertigen lassen und legte, beflügelt von den Zwischenständen der Anderen, den „Schalter“ um. Auf einmal drohte die sichere Partie zu kippen, da Schulz nahezu alles lochte was er auf dem Tisch vorfand. Dem „Eros“ muss es wie ein Déjà-vu vorgekommen sein, als er plötzlich wieder unter Druck geriet. Es spricht für das enorme Selbstbewusstsein des Kälteministers im Team der Hausherren, dass er sich trotz des Alptraums aus der ersten Runde nicht zweimal verhaften ließ. Mit 7:5 zog er die „Götter“ wieder auf Augenhöhe mit Merkers. Am Nachbartisch verlängerten Mildner und Hössel ihr a usgeglichenes Duell im 10-Ball. Wieder schwappte es hin und her und jeder der beiden Kontrahenten zeigte Billard vom Feinsten. Mit 5:4 erwies sich nun der Gast aus Merkers als der Glücklichere und sorgte dafür, dass Merkers nun das Remis bereits sicher hatte. Das 8-Ball zwischen Wiegand und Lorenz brachte also die Entscheidung. Lorenz machte da weiter, wo er im 14/1 aufgehört hatte, mit lochsicherem Spiel. Der „Thor“ hatte seine liebe Mühe dagegenzuhalten. Er tat es, so dass sich keiner absetzen konnte. Selbstverständlich ging es unter den Augen aller Beteiligten beim Stand von 5:5 in den Showdown. Hier hielt Lorenz beim Break alle Trümpfe in den Händen und hätte eine kleine Sensation perfekt machen können. Doch es wollte kein Ball fallen, so dass Wiegand unter dem Jubel seines Teams den Punkt rettete und am Ende für ein gerechtes Unentschieden sorgte. Nachdem Spielverlauf mussten die „Götter“ mit selbigen sogar noch zufrieden sein, denn wie leicht hätte es auch eine Niederlage setzen können. Trotz des extrem spannenden Spielverlaufs war es ein fairer Spieltag in angenehmer Atmosphäre. Die „Götter“ etablierten sich im oberen Drittel und Merkers machte einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt. Am Ende also ein Win Win für beide Mannschaften. Nun gilt es wiedermal volle Konzentration auf den nächsten Spieltag zu richten, denn da heißt es für die Hauptstädter „Rumble in the Jungle“. Es gilt die Frage zu beantworten, stehen die „Grubenmeister“ zu Recht da oben in der Tabelle? Klar die Frage ist bereits beantwortet. Nie und Nimmer!!! Ob es an der Erderwärmung liegt, am Geld, an der Schwarz-Gelben Regierung oder es die doofe Tabelle einfach nicht kapiert. Nie und Nimmer wird es der Realität entsprechen, dass die Vorstadtfuzzis von der Grube vor den „Göttern“ stehen werden. Genauso wird es nie passieren dass ein waschechter Münchner die zugereisten „Bayern“ akzeptiert. Es gibt nur einen echten Münchner Fußballklub und das sind die Löwen von 1860, genauso gibt es nur eine echten Billardklub in Erfurt, und das ist der PBC. Alles andere sind nette Kopien aus fleischgewordenem Kommerz. Derbytag ist Judgementday. Und dieses Mal wird es gelingen. Die „Götter“ werden in der „Grube“ bei den Poolslaves bestehen und am Ende wieder über der Stadt residieren. Das Trainingslager in Malente ist gebucht, alle Spieler werden voraussichtlich an Deck sein und die Stimmung in der Crew ist trotz des Unentschieden ausgezeichnet. 21.03.2010; 10.30 Uhr; See the gods!!! +++Breaking news++++++Breaking news+++Breaking news+++Breaking news Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns die Nachricht vom sensationellen 12:4 Auswärtserfolg der zweiten Mannschaft im Spitzenspiel in Gera. Die „Oranjes“ entthronten die „Eagles“ und übernahmen die Tabellenspitze und haben es nun in der Hand, sich die Meisterschaft in der Landesliga sichern. Fettes Respekt an die Truppe um Teamleader Ewald „Hermes“ Kromlinger, der sich extra für dieses Spiel mit dem „Teilzeit-Ösi“ Thomas Haupt verstärkte. Wir sind stolz auf Euch!!!
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| Auswärts in Jena gewonnen, Heimspiel in Jena verloren |
Auswärts in Jena gewonnen, Heimspiel in Jena verloren Die „Götter“ mussten zum Auftakt des Jahres 2010 nach Jena reisen um gegen die Zweite des USV auswärts anzutreten und gegen die Erste ihr Heimspiel auszutragen. Ist nur auf den ersten Blick kompliziert. Im Vorfeld meldete sich der „Odin“ ab, da er familiären Verpflichtungen nachkommen musste. Auf der Hinfahrt musste auch noch ein kleiner Umweg über Apolda eingelegt werden, da dem „Zeus“ der Keilriemen riss. Auch die Macht der „Götter“ ist begrenzt… USV Jena2 – PBC Erfurt 3:5 K napp, knapper, Erfurt. Das Spiel verlief noch knapper als es das Ergebnis ausdrückt. Ob es eher an dem Schlafmützenstart der Erfurter oder vielmehr an dem beherzten und kämpferischen Einsatz der Jenenser lag, ist reine Interpretationssache. Wiegand traf im 14/1 überraschenderweise auf Pick, den „Leitwolf“ der Jenaer. Mit 70:26 wurde es eine einseitige Partie, wenngleich Pick in der Anfangsphase mit einigen gelungenen Aktionen das Spielgeschehen bestimmte. Nachdem er in drei aufeinanderfolgenden Aufnahmen einen Ball millimeterscharf auf die Lochkante setzte und dieser nicht fallen wollte, war die „Kuh vom Eis“. Manthey (den man Mantai spricht) lag gegen Kiesow im 8-Ball schnell in Front, da der Klimatechniker des PBC den Schalter auf extra kalt legte. Zwar konnte er sich nochmal steigern, gab jedoch das Spiel mit 3:6 ab. Deckert erlebte ähnliches im 10-Ball gegen Burghardt. Die Jenaer Lochmaschine spielte munter drauf los und ehe er sich versah, hatte der „Zeus“ ein 3:5 kassiert. Klar da waren ein paar „Granaten“ dabei, aber diese Niederlage war dann doch überraschend. Nun stan d Heydrich gewaltig unter Druck, wollte man nicht gar mit einem Rückstand in die Pause gehen. In einer dramatischen 9-Ball Partie setzte sich der „Teutates“ dank der größeren Erfahrung gegen einen am Ende enttäuschten Hüttig mit 7:6 durch. Dieser hatte es in der Hand, mit einer leichten 7 und zwei weiteren Stoppbällen hätte er für eine mittlere Katastrophe bei den „Göttern“ gesorgt. In der Rückrunde traf Deckert erneut auf Burghardt. Diesmal im 9-Ball und Mr. „Ich loch alles“ packte noch ´ne Schippe drauf. Mit einer Fehlerquote, welche durchaus noch im Rahmen lag, war der „Zeus“ beim 4:7 jedoch chancenlos. Wiegand spielte erneut gegen Pick und zeigte fast perfektes 8-Ball, ein deutliches 6:1 war der wohlverdiente Lohn. Nun kam auch Kiesow in Tritt und zeigte ansehnliches Billard bei seinem 5:3 gegen Hüttig im 10-Ball. Wieder hing es an Heydrich, der gegen Manthey (den man Mantai spricht) im 14/1 darüber entschied, ob es Punkte zu gewinnen gibt oder aber mit einem Unentschieden Punkte verschenkt werden. In einer zähen Partie gewann der „Teutates“ sichtlich erleichtert mit 70:56, denn dies bedeutete, dass die „Götter“ sich noch einmal durchmogelten und einen „Pflichtdreier“ mitnehmen konnten. Denn sind wir mal ehrlich, alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung gewesen. An dieser waren die Jenenser ziemlich dicht dran, was vor allem auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihren Kampfwillen zurückzuführen war. Glück gehabt! PBC Erfurt – USV Jena1 1:7 Immer wieder lustig, wenn eine Mannschaft an ihren eigenen Tischen ein Auswärtsspiel bestreiten muss. Dass führt zu so mancher Kuriosität, beispielsweise wenn es um die Einteilung der Tische geht. Lässt sich aber an Blockspieltagen nun mal nicht vermeiden. In diesem Spiel waren die Vorzeichen umgekehrt und die „Götter“ hatten d ie Rolle der Underdogs inne. Im 14/1 rannte Deckert ständig einem Rückstand hinterher und leistete sich den Luxus mehrere offene Bretter an Palik zu übergeben. Dies ist jedoch tödlich gegen einen Spieler, der in dieser Saison lediglich erst ein Spiel abgeben musste. Dass 36:70 sprach dann auch eine deutliche Sprache. Kiesow musste im 10-Ball gegen Kürbs ran und kämpfte sich nach 0:3 nochmal zum Ausgleich heran. Am Ende konnte sich aber der Jenaer mit 5:3 durchsetzen. Im 9-Ball schaffte es Heydrich nicht gegen einen gutaufgelegten Bachstein dagegen zu halten. Mit 3:7 gab er einen weiteren Punkt an die „Gäste“. Das Highlight lieferten sich Wiegand und Weise im 8-Ball. Die beiden „Spezis“ setzten mal wieder zu einem denkwürdigen Spiel an. Zunächst sah es gar nicht danach aus, da Wiegand bis zum 4:1 fehlerfrei spielte und seinen Gegner beherrschte. Danach gönnte er sich eine mentale Auszeit. Weise roch es förmlich und brillierte von da an mit risikoreichem, aber zwingendem Spiel. Es kam wie so oft beim 5:5 zum Showdown. Das Pendel schlug zugunsten des Jenaers aus, so dass Weise die Partie glücklich aber verdient gewann. 0:4!!! Dieses ernüchternde Resultat hatten sich die Erfurter selbst zuzuschreiben, denn so übermächtig agierten die Jenaer anfangs nicht. Vielmehr wurden sie durch die Hauptstädter regelrecht warmgespielt. Leider. Der „Käs war gegessen“ und entsprechend harmlos verlief die Rückrunde. Deckert packte n ach gefühlten 10 Minuten im Anschluss an seine 1:5 Pleite im 10-Ball gegen einen entfesselt aufspielenden Weise seine Sachen zusammen. Vierte Niederlage im vierten Spiel. Rabenschwarzer Tag für den „Zeus“. Zitat:“Das war ein Griff ins Klo“. Kiesow verlor mit 2:7 im 9-Ball erneut gegen Kürbs und Heydrichs gutes Spiel reichte im 8-Bal l auch nicht zum Sieg gegen Palik, 3:6 das Resultat. Lediglich Wiegand blieb es vergönnt im 14/1 den Ehrenpunkt zu holen. Mit 70:51 gegen Bachstein blieb den „Göttern“ wenigstens die Schmach eines „White Wash“ erspart. Wiedermal haben sie es versäumt von den in der Tabelle besser postierten Mannschaften einen abzubeißen. Zu harmlos, zu wenig Spielwitz und mangelndes Kämpferherz sorgten für die enttäuschende Vorstellung. Bis zum 28.02. haben die „göttlichen“ Zeit dieses Spiel zu verdauen. Dann gastieren im Olymp Merkers und Sonneberg. Hier gelten die gleichen Gesetzte, gegen die einen musst Du und gegen die anderen könntest Du gewinnen. Lustige Randnotiz: Während des gesamten Spieltages ratterten im Nebenraum Münzen durch einen Automaten. Ein Zocker hatte am Morgen ein „Mega-Bild“ erzielt und freute sich über eine nicht näher bezifferte 5-stellige Summe. Da soll noch einer sagen Zocken macht arm…..
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| Alle Teams siegen zum Jahresabschluss |
Alle Teams siegen zum Jahresabschluss Zum Ausklang des Jahres 2009 zeigten sich die PBC`ler nochmal von ihrer besten Seite und sammelten fleißig Punkte. Erfurts 3te, die „Gladiators“, hatten Heimrecht gegen Jenas 4te und gewannen ihr Spiel klar mit 12:4, wobei Stefanie Felgentreu mit einer 18er Serie in ihrem 14/1 eine herausragende Leistung erzielte. Verstärkt wurden die Gladiatoren diesmal von dem überwiegend im österreichischem Exil lebendem Thomas „Häuptling“ Haupt, der sich entschieden hatte die kalten Wintermonate im warmen Deutschland zu verbringen. Die „Oranjes“, Erfurts 2te, musste in Gera gegen die 3te der dort beheimateten „Eagles“ antreten. Den Adlern wars wohl auch zu kalt und so kehrte die Reserve des PBC mit einem deutlichen 13:3 in die Hauptstadt zurück Bester Mann an der Platte war Ronny „Double R“ Rejke, der viermal Punkten konnte. Insgesamt betrachtet eine tolle Vorrunde der beiden Teams, die in der Liga die Plätze 2 und 3 belegen. Die „Oranjes“ haben lediglich 3 Punkte gegen den Ligaprimus Gera2 liegen gelassen und könnten bei einem deutlichen Sieg im Rückspiel sogar Richtung Aufstieg schielen. Wer weiß? Was machten derweil die „Götter“? Sie hatten Heimspieltag im Olymp und empfingen den RSV Kaltennordheim und den SV Gotha. PBC Erfurt – RSV Fortuna Kaltennordheim 7:1 Wow, was für ein Ergebnis? Nach dem verpatzten Derby wussten die göttlichen nicht wirklich wo sie stehen, da sind Gegner wie Kaltennordheim nicht gerade die willkommene Abwechslung. Noch dazu fehlte der „Teutates“ im ersten Spiel, da man sich darauf einigte ihm nach seiner Nachtschicht doch etwas Schlaf zu gönnen. Und so kam es, dass der „Zeus“ persönlich, obwohl noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, die Crew verstärkte. Gegen Ehmel machte er dann auch im 10-Ball deutlich, dass er noch nicht all zu viel verlernt hat. 5:1 lautete das Ergebnis und sorgte für die schnelle Führung der „Götter“. Mildner musste im 9-Ball gegen Ludwig ran und verlor nach gutem Spiel und einigen unglücklichen Stellungsfehlern gegen einen starken Ludwig mit 4:7. Kiesow hinterließ einen bärenstarken Eindruck gegen Günther im 8-Ball. Mit 6:1 wurde dieser freundlich in die Schranken gewiesen. Blieb noch Wiegand im 14/1 gegen Lapp. Über dieses Spiel sollte man eher nichts schreiben, es dauerte so um die 3 Std. und endete nach einem Feuerwerk an Schussfehlern und einem Aufnahmemarathon (29) knapp mit 70:62 für den „Thor“. Kathegorie: Augen zu und durch und danach niemals wieder drüber nachdenken. Immerhin stand es zur Pause 3:1 und man konnte zufrieden sein. In der Rückrunde legten alle „Götter“ noch ´ne Schippe drauf und konnten allesamt ihre Spiele deutlich gewinnen. Lediglich Deckert bekam etwas, verständlicherweise, konditionelle Probleme im 14/1. Nachdem er mit guten Serien frühzeitig die Weichen auf Sieg stellte, schlichen sich zum Ende hin ein paar Fehler ein und das Ergebnis von 70:59 liest sich knapper als der Spielverlauf war. Kiesow machte im 9-Ball mal wieder einen auf obercool und deklassierte einen entnervten Ehmel mit 7:1. Wiegand bekam es im 8-Ball mit Ludwig zu tun, welcher als einziger der Kaltennordheimer Normalform erreichte. Das Spiel war entsprechend hochklassig und wurde spätestens nach dem ersten Fehler ausgeschossen. Die bessere Breakquote gab wohl zum 6:2 Erfolg des „Thors“ den Aussachlag. Im 10-Ball zeigte sich Mildner nach seiner Niederlage gut erholt und besiegte Lapp mit 5:2. Tolle Leistung der göttlichen und ein jederzeit verdienter Sieg zu früher Morgenstunde. In der Pause besiegten die Gothaer Kaltennordheim mit 6:2 und die „Götter“ vertrieben sich die Zeit beim Mannschaftsessen mit einem beliebten Kartenspiel, bei dem dieses mal der der „Richtige“ gewann. PBC Erfurt – SV Gotha 5:3 Vor dem Spiel konnte keiner den letztjährigen drittplatzierten der Regionalliga richtig einordnen. Zwar hatten die Gothaer mit Ussbeck ihren erfahrensten Spieler abgeben müssen, der Rest reiste jedoch zum Spiel nach Erfurt und war mit Sicherheit kein Fallobst. Noch dazu besagt die Chronik, dass gegen Gothaer Mannschaften zwischen Welt und Kreisklasse alles möglich ist, was die „Götter“ bereits bei ihrer unnötigen Niederlage gegen die Gothaer Reserve am 3. Spieltag schmerzhaft erfahren mussten. Pünktlich zum Spielbeginn wurde die Crew von einem ausgeschlafenen Heydrich verstärkt. Den ersten Punkt holte wieder Deckert im 10-Ball. Mit 5:2 besiegte er Fell und brachte die Erfurter in Front. Im 8-Ball musste sich Kiesow nach einem Klassespiel Behling mit 4:6 beugen. Nach 0:3 Rückstand machte er 4 Spiele in Folge und musste sich nach zwei unglücklichen Fehlern dem erfahrenen Gothaer geschlagen geben, welcher diese kleine Schwäche des „Eros“ gnadenlos bestrafte. Eines dieser Spiele wonach man sich fragt, ob man sich über die eigene tolle Leistung freuen sollte, oder über die Niederlage ärgern müsste. Wiegand spielte 9-Ball gegen „Phillip“ Michael Thomas und gewann in einem ausgeglichenen Spiel mit 7:5. D en BigPoint setzte diesmal „Schlafmütze“ Heydrich. Im 14/1 traf er auf den erfahrensten der Gothaer. Langguth startete nervös und lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Heydrich nutzte dieses Manko und setzte sich, vor allem taktisch klug gespielt, ab. Beim Zwischenstand von 61:35 sah der „Teutates“ bereits wie der sichere Sieger aus, doch Langguth raffte sich nochmal auf und setzte zu einer brillanten Serie an. Man hatte nicht das Gefühl, dass er nochmal absetzen möchte und es sah alles nach einem „Run and Out“ aus. Nach 25 Points jedoch war aufgrund eines Stellungsfehlers unerwartet Schluss. Und Heydrich kam bei 61:60 mit schwieriger Lage und drei verbleibenden Kugeln wieder an den Tisch. Abgezockt und mit hohem Risiko stellte er sich jedoc h ein unmögliches Break, löste den Pulk und beendete das Match zur vielumjubelten 3:1 Pausenführung. In der Rückrunde erwies sich Mildner als absoluter Teamplayer und verzichtete aufgrund der unerwarteten Führung auf seinen Einsatz und gab damit Deckert etwas mehr Spielpraxis. Leider war diese Geste nicht von Erfolg gekrönt, den Deckert verlor sein 8-Ball unnötig gegen Fell mit 5:6. Dabei versemmelte der „Zeus“ allein 3 Match „Achter“ und machte deutlich, dass dieser Doppeleinsatz eindeutig zu früh für ihn kam und die Kraft einfach noch fehlte. Heydrich traf im 9-Ball erneut auf Langguth und Beide lieferten sich erneut ein großes Spiel mit wenigen Fehlern. Diesmal hatte jedoch der Gothaer das Fortune auf seiner Seite und gewann knapp mit 7:5. Somit hatten die Gäste ausgeglichen und es hing an Kiesow und Wiegand. Im ungeliebten 10-Ball konnte sich Kiesow gegen Thomas mit 5:3 durchsetzen und machte erneut ein gutes Spiel. Klasse Leistung an diesen Tag vom Zuständigen für Kälteangelegenheiten. Wiegand spielte 14/1 gegen Behling und ab Mitte der Partie war beiden Akteuren klar, welche Bedeutung auf sie zukam. Aus Sicht des „Thors“ ergab sich die Konstellation Sieg oder Unentschieden. Von da an lieferten sich beide Kontrahenten vor allem im Savespiel taktische Duelle auf hohem Niveau. Letztendlich ergriff Wiegand die Initiative und konnte sich beim Stand von 48:46 entscheidend absetzen und das Spiel am Ende mit 70:56 gewinnen. Damit gewannen die göttlichen aus dem Olymp ein enges Match gegen Gotha nach einer ihrer Besten mannschaftlichen Leistungen und überwintern auf dem, logisch, 4.Platz in der O berliga. Respekt! Am 09.01.2010 greifen die Erfurter Teams wieder zum Queue. Dann steht am 10.00 Uhr der beliebte Teampokal, traditionell im Olymp, auf dem Programm. Bis dahin feiert schön und guten Rutsch.
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| Knappe Niederlage im Derby |
| Knappe Niederlage im Derby Derbytag im Olymp. Zu Gast waren die „Grubenmeister" aus dem East-End der Hauptstadt und quasi als „Vorspeise" die Reserve des SV Gotha. Doch wie immer kam alles ganz anders… PBC Erfurt – SV Gotha II 3:5 Nichts da Vorspeise! Gotha übernahm keineswegs die Rolle des Aufwärmsparingspartners und bestrafte den Schlafwagenstart der „Götter" gnadenlos. Warum selbige noch im Tiefschlaf an die Platte traten ist unverständlich und rätselhaft. Die Vorbereitung verlief optimal und das Wetter zeigte sich ebenfalls von seiner besten Seite. Vielleicht irgendein geheimer Voodoo-Zauber seitens des zweitbesten Erfurter Teams aus dem Osten? Verschwörungstheorien hatten in der Pause jedenfalls Hochkonjunktur. In der Hinrunde gab es mehr oder weniger nur Klatschen. Lediglich Wiegand hatte bei seinem 7:6 im 9-Ball gegen Schewe mehr Glück als Verstand. Heydrich rannte beim 52:70 im 14/1 gegen Mach ins offene Messer. Im Poker würde m an sagen:" Er hatte ´nen Nut-Flush und sein ultratight-passiver Gegenüber hatte ein Full." Mildner kam gegen Grönling im 8-Ball nicht ins Spiel und gab es folglich mit 2:6 ab. Und auch Kiesow sah sich außerstande seine berühmte Aufholjagt zu starten, denn bei 2:5 war der Satz im 10-Ball schon zu Ende und Schocher nahm den Punkt dankend an. Hängende Köpfe also in der Teepause. Nun ja, solange man einmal mehr aufsteht als man auf die Fresse fällt, ist man im grünen Bereich. Also nicht Plan B oder C, nee wenn, dann mal wieder was komplett verrücktes. So kam es, dass Wiegand im 10-Ball erneut auf Schewe traf. Der „Thor", der sich bisher selbst im Training erfolgreich geweigert hatte dieses neue Spielchen zu spielen, fegte den Gothaer mit 5:1 vom Tisch. Neue Lieblingsdisziplin? Dieser schnelle Punktgewinn sorgte für ein zwischenzeitliches Hoch bei den „Göttern", denn plötzlich lagen alle vorn und sogar ein Sieg schien wieder möglich. Mildner stellte im 14/1 frühzeitig die Weichen auf Sieg und schaffte mit seinem 70:50 Erfolg den zwischenzeitlichen Ausgleich. Leider kippten die beiden restlichen Spiele zu Ungunsten der „Götter". Heydrich machte ein Klasse Spiel im 9-Ball musste sich aber letztendlich einem gutaufgelegten Grönling mit 5:7 beugen. Kiesow machte es im 8-Ball noch knapper und verlor seinen „Coin-Flipp" mit 5:6, womit die vermeidbare Niederlage besiegelt wurde. Noch was? Nö! PBC Erfurt – Poolmaster Erfurt 3:5 Ist das ein Abo? Wie oft denn noch? Kann es wirklich immer 3:5 ausgehen? Oh Mann, wiedermal haben die falschen im Derby gewonnen. Wiedermal siegten Kommerz und Dekadenz gegen Idealismus und Tradition. Trotzdem war´s spannend und die Einstellung stimmte. Das geheime Trainingslager auf Lanzarote machte sich letztendlich aber nicht bezahlt. Im 14/1 spielte Heydrich auf hohem Niveau gegen den Top-Mann Martin. Nach wenige n Aufnahmen war es vom Ergebnis her jedoch ein deutliches 34:70. Im 8-Ball lieferten sich Kiesow und Helbringer ein One-Chance Spiel, bei dem Kiesow nicht viele von diesen erhielt, 1:6 das Resultat. Schlechtester anzunehmender Start also. Nicht ohne Mildner. Der „Odin" setzte sich mit 7:4 gegen die 9-Ball Legende Pfeiffer durch und sicherte den Anschluss. Hing es wie so oft an Wiegand. Der musste im zweiten 10-Ball seines Lebens gegen Landesmeister Jankowski ran. Bis zum Stand von 3:4 begegneten sich beide auf Augenhöhe und Wiegand war auf dem Weg erneut auszugleichen. Dann passierte etwas Seltsames. Der „Thor" leistete sich den Luxus eine leichte 9 und zwei ebenso leichte 10er zu verschießen. Die Tatsache, dass er dies konnte ist schon erstaunlich, dass er es machte ist unverzeihlich. Jankowski nutzte die Gunst der Stunde und machte den Sack zu. Im Nachhinein gab der konsternierte Teamleader an, dass ihm das Handgelenk bei der 9 weggeknickt sei. Voodoozauber? Naja. Derby bleibt Derby und ist nichts für Warmduscher. Und so kam es, dass der Urvater der „Götter", „Zeus" höchstpersönlich, sich den geweihten Dress überstreifte und in der Rückrunde durchstartete, obwohl er gesundheitlich noch nicht auf der Höhe nur als moralische Unterstützung anwesend war. In seinem ersten Einsatz in dieser Saison machte er dann auch gleich einen Big Point gegen Hellbringer im 9-Ball. Sein 7:3 sollte abermals als Initialzündung dienen. Für Mildner reichte es noch nicht, der mit Martin auch nicht wirklich eine leichte Aufgabe im 10-Ball zu lösen hatte. 2:5 nach gutem Spiel ist dann eben doch der berühmte Tick zu wenig. Unentschieden war aber noch drin. Wiegand musste im 14/1 abermals gegen Jankowski ran und stand vor einer ähnlich schweren Aufgabe. Noch dazu rätselte er immer noch ob es nun Voodoo oder technisches Unvermögen war, was ihn am Ende der Hinrunde seltsamerweise befiel. Was immer er schluckte oder in der Pause zu sich nahm, er sollte es öfter tun. Mit nur 4 Serien von 8,32,13 und 17 Points feierte er gegen den Favoriten ein sensationell deutliches 70:17 in dessen Paradedisziplin. Und schon war das Remis zum greifen nahe. Heydrich gegen Pfeiffer im 8-Ball musste die Entscheidung bringen. Der „Teutates versuchte alles, hatte aber am Ende die geringeren Kraftreserven, so dass der „falsche" Erfurter den entscheidenden Punkt beim 3:6 verbuchte. Müssen sich die „Götter" also aufs Rückspiel in der „Grube" vertrösten, um zu zeigen wer die wahre Nr.1 in der Hauptstadt ist. Schließlich haben sie selbige im Vereinsnamen verankert und nicht die „Grubenmeister". Denkt also immer daran:"Morgen ist der erste Tag vom Rest eures Lebens!". Bis dahin, bleibt anständig.
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| 2. Spieltag Oberliga |
2. Spieltag Oberliga Ausflug in den Westen Am zweiten Spieltag mussten die „Götter“ grenzüberschreitend nach Franken reisen. Hier trafen sie auf die Vertretungen von Merkers und Gastgeber Sonneberg. Die Voraussetzungen waren identisch zum letzten Spieltag. Mit Sonneberg wartete ein Titelaspirant und mit dem Aufsteiger aus Merkers ein Team, gegen das man zwingend die Punkte holen muss. Nachdem alle Visaformalitäten erledigt waren traten die „Göttlichen“ ihre Reise ins Königreich Bayern an. Diesmal mit dabei: Odin, Teutates, Eros und Thor. Bingo! Wer beim letzten Gewinnspiel diese Besetzung vorausgesagt hat, durfte sich über ein nigelnagelneues Auto freuen. Hatte leider keiner, da der seltene Fall eintrat, dass keiner aus der Stammformation arbeiten musste. Lediglich der Urvater der „Götter“, „Zeus“, fehlte krankheitsbedingt. Leider wird er dies wohl noch eine ganze Weile tun und somit vorerst nicht mehr zum Queue greifen können. Von dieser Stelle aus gute Besserung, Rainer. PBC Merkers – 1.PBC Erfurt 1:7 Anders als in Jena mussten die Hauptstädter dieses Mal zuerst gegen den vermeintlichen „Punktelieferanten“ ran. Leider ist Merkers alles andere als das. Mit Hössel und Lorenz haben sie zwei erfahrene Spieler im Aufgebot, welches durch den aufstrebenden Bomberg und Schulz komplettiert wurde. Gerade in der Vergangenheit gab es die eine oder andre enge Begegnung beider Teams. Erfurt war also gewarnt. Eine Umstellung zum bisherigen Modus war sicherlich die Rückkehr zur alten Variante, nach der in jedem Durchgang ein 14/1 gespielt werden muss. Da es explizit so im Handbuch des TBV steht, wurde das alte, bewährte, System mit beiden 14/1 in der ersten Runde ad Acta gelegt. Schade eigentlich. Mit Heydrich hatten die „Götter“ einen ihrer etatmäßigen Straightpool Spieler wieder an Board. Dieser duellierte sich mit Lorenz. Beide Akteure kämpften verbissen um jeden Punkt und sorgten für ein spannendes Match, in dem es viel Klein, Klein gab. Das meiste „Klein“ errang der „Teutates“ und siegte mit 70:58 gegen einen ebenbürtigen Gegner. Wiegand hatte es mit Hössel im 9-Ball zu tun und versemmelte mal eben zwei leichte „Neuner“. Dennoch kämpfte er sich zurück und gewann sein Spiel mit 7:4 recht sicher. Das 10-Ball war eine sichere Beute von Kiesow, welcher beim 5:2 gegen Schulz so ganz ohne „klassischen“ Fehlstart auskam. Ein hochklassisches Spiel war das 8-Ball zwischen Mildner und Bomberg. Der „Jungspunt“ aus Westthüringen zeigte ein aggressives Billard und schien bis zum 4:4 mit dieser Taktik leichte Vorteile zu haben. In der Folge leistete er sich jedoch einige Fehler, welche vom „Odin“ in aller Ruhe genutzt wurden und somit zur Halbzeit eine optimale Punkteausbeute auf der Habenseite stand. Auftakt nach Maß! Im zweiten Durchgang spielte Kiesow erneut gegen Schulz, diesmal im 9-Ball. Nennen wir es mal Dusel-Kiesow, was er da hatte, der Coolnessbeauftragte und hüllen uns in Schweigen. Cool wars trotzdem. Heydrich geriet im 8-Ball etwas ins stocken und wirkte leicht genervt ob der vertanen Chancen. Sein 4:6 im 8-Ball gegen Hössel war leider vermeidbar, wenngleich man dem Merkerser eine deutliche Leistungssteigerung bescheinigen musste. Letztendlich wohl der verdiente Ehrenpunkt. Mildner beeindruckte indes weiter mit konstantem Billard. 5:2 gegen Lorenz im 10-Ball war der Lohn. Gelungener Saisoneinstand für „Odin“. Blieb n och der neue, alte 14/1 Crack Wiegand. Neu, weil er jetzt wohl fest die Position vom „Zeus“ übernimmt, alt, weil er wie gewohnt mit einigen unnötigen Schussfehlern startete. Gegen Bomberg genau die falsche Strategie. Ruck Zuck standen die Zeichen auf „deutliche Packung“. Beim Stand von 43:66 gab es dann ein längeres Save-Geplänkel aus dem Bomberg aufgrund zweier zu aggressiv gespielter und folglich verschossener Kombis als Verlierer hervorging. Wiegand riss das Ruder nochmal herum und gestattete seinem Kontrahenten keinen Punkt mehr. Der „Thor“ brauchte nach dieser Energieleistung einige Minuten um seinen Adrenalinspiegel zu senken und seine Wahrnehmung auf „Normal“ zu schallten. Wichtige Punkte geholt, Selbstvertrauen getankt, so konnte es weiter gehen. 1.PBC Neustadt-Sonneberg – 1. PBC Erfurt 6:2 Leider ging es nicht so weiter, allenfalls im ersten Durchgang konnten die „Götter“ die Begegnung offen gestallten. Aber der Reihe nach. Heydrich bekam es im 14/1 mit Kessel zu tun und schien immer noch genervt. Obwohl sein Gegner im die eine oder andere Chance unvermittelt liegen ließ und trotz der besseren Höchstserie schaffte es der „Teutates“ nicht sich im Spiel festzubeißen. Da wäre mehr drin gewesen, als das nüchterne 43:70. Kiesow kam im 10-Ball gegen Greing nach spanenden und knappen Brettern ebenfalls nur zu einem unbefriedigendem 3:5. Jetzt mussten die anderen Punkten. Wiegand machte das auch beim 7:6 im 9-Ball gegen Ekiz. Jedoch völlig glanzlos in einem, sagen wir mal, Spiel voller Missverständnisse. Mildner jedoch hielt die Fahnen hoch, ganz hoch und kaufte in einem dramatischen und völlig ausgeglichenen 8-Ball dem Topspieler Gülmüs den Schneid ab. Nachdem zum Ende hin der Druck und die Fehlerquote zunahmen, zeigte der „Odin“ nervenstärke und entriss dem Sonneberger noch den Sieg. Hut ab. Mit einem 2:2 ging es in die Pause, jedoch wurde allen Beteiligten klar, dass es einer erheblichen Steigerung bedurfte, um hier Punkte zu holen. Wiegand verzichtete aufs 14/1, da er immer noch mit Missverständnissen beschäftigt war. Sein Wechsel ins 8-Ball kehrte seine mentale Schwächung jedoch auch nicht ins Gegenteil und er verlor sang und klanglos mit 3:6 gegen Kessel. Kiesow spielte im 9-Ball nochmal gegen Greing und machte bis zum 5:0 ein klasse Spiel. Warum der „Eros“ die Partie noch mit 5:7 abgab, ließ sich im Nachhinein nicht mehr ermitteln. Jedenfalls hatte das was von Dr. Jekyell und Mr. Hyde. Gruselig. Mildner musste im 14/1 erneut gegen Gülmüs ran. Dieser hatte mächtig Wut im Bauch und zeigte das bessere Billard. Keine Chance beim 39:70, trotz tapferer Gegenwehr. Blieb noch der „Teutates“. Nach der langen Wettkampfpause merkte man ihm einige Auf´s und Ab´s im Spiel an. Kämpferisch wie immer ein Vorbild, konnte er aber im ungeliebten 10-Ball beim 2:5 gegen Ekiz wenig ausrichten. Kollektiver Einbruch nennt man sowas glaube ich. Immerhin bleiben sich die „Götter“ treu und machten keine Gefangenen. Entweder alle Welt- oder alle Kreisklasse. Muss man auch erstmal hinbekommen. Und so bleibt unter dem Strich das gleiche Resultat wie am ersten Spieltag, sichere Punkte gegen die „Kleinen“ und trotz guter Ansätze lediglich Spesen gegen die „Großen“. Ist zumindest kein Verlustgeschäft. Was gilt es also zu ändern bis zum nächsten Spieltag? Nichts! Denn da ist Derbytag. Nichts aber auch Garnichts ist an diesem Tag so wie immer. Derbytag bedeutet, dass die Poolmeister vom anderen Ende der Stadt im Olymp gastieren und die Bude wird, logisch, gerockt. Wer die Nerven hat und sich traut, die Murmeln fliegen am 15.11.2009 ab ca. 16.30 Uhr. Im Vorprogramm tritt die 2.Mannschaft des SV Gotha als Supporter auf. |
| Welcome 2009/2010, Welcome 10-Ball, Welcome 4-Roundsystem |
| Welcome 2009/2010, Welcome 10-Ball, Welcome 4-Roundsystem Welcome back, zum 1.Spieltag der neuen Saison. W ie immer gibt es viel neues, sehr viel Neues. Geblieben ist jedoch beispielsweise die Absagewelle kurz vor dem Spieltag bei den „Göttern". Gleich drei Etablierte (Deckert, Heydrich, Mildner) galt es zu ersetzen. Die verbliebenen Zwei, Kiesow und Wiegand gingen dann auch gleich mal in der Reserve bei den „Oranjes" plündern und zogen sich Neuzugang Anrdé Hofmann und den „Edeljoker" Ewald „Hermes Kromlinger an Land. Die „Oranjes" waren verständlicherweise wenig begeistert, mussten sie doch ihrerseits beim 3. Erfurter Team, den „Gladiators" für Nachschub sorgen. Sinniger W eise spielten beide Reserveteams am 1. Spieltag auch gleich gegeneinander und konnten sich entsprechend aufstellen. PBC Erfurt II. – PBC Erfurt III. 9:3 Ein interessantes Ergebnis, wenn man den bisherigen Modus gewöhnt ist. In der Landes- bzw. Verbandsliga gab es wohl die gravierendste Neuerung der letzten Jahre im TBV. Das 4-R undensystem wurde eingeführt, um den neugestaffelten Ligen mehr Spielzeit zu geben, da man die angestrebten Blockspieltage in allen Ligen nicht realisieren konnte. Es spielt somit jeder Akteur alle Disziplinen. Keine taktischen Geplänkel, keine Spezialisierung auf bestimmte Spielarten. E in Interessanter Ansatz, welcher vielleicht auch später in der einen oder anderen Liga außerhalb Thüringens weiterverfolgt wird. Aufgrund der bereits erwähnten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für das Oberligateam traten beide Mannschaften mit jeweils drei Spielern an. Die „Oranjes" schickten Rejke, Felgentreu und Böning ins Rennen und für die „Gladiators" machten sich Hänsch, Jessing und Hoffmann startklar. Die 14/1 Spiele waren eine sichere Beute für die „Oranjes" und sorgten für eine klare Führung. Rejke schlug Hänsch deutlich mit 40:17, Böning siegte gegen Hoffmann 40:27 und auch Felgentreu distanzierte mit 40:37 Jessing, wenn auch äußerst knapp. Im 10-Ball konnten die die „Gladiators" aufholen und verbuchten Punkte durch Hoffmanns 3:0 gegen Felgentreu und Jessings 3:1 gegen Rejke. Nur Hänsch musste sich in einem spannenden Match Böning mit 2:3 geschlagen geben. Dies hätte zur Halbzeit auch ein Unentschieden geben können. Somit lag jedoch die 2. Mannschaft 4:2 in Front. Die 8-Ball Begegnungen gingen dann wieder alle an den Favoriten und sorgten für die Vorentscheidung. Felgentreu schlug Hänsch mit 4:3, Rejke setzte sich gegen H offmann durch und Bönning deklassierte beim 4:0 Jessing. In den abschließenden 9-Ball Begegnungen ergatterten die „Gladiators" noch einen Punkt durch Hänsch, welcher sich mit 5:2 gegenüber Felgentreu behauptete. Rejke schraubte durch sein souveränes 5:0 gegen Hoffmann das Konto der „Oranjes" nach oben und Böning verbuchte beim 5:3 über Jessing seinen 4. Sieg im 4. Spiel. Insgesamt betrachtet, ein deutlicher Sieg für die „Oranjes" welche vom Potenzial her ohne Übertreibung R ichtung oberes Tabellendrittel blicken kann. Die „Gladiators" müssen sich zunächst orientieren und die neuen Spieler integrieren um dann den Blick nach vorne zu werfen. Der Spieltag zeigte zumindest gute Ansätze und deutete an, dass die eine oder andere Überraschung in der Liga im Bereich des Möglichen liegt. Am nächsten Spieltag empfangen die „Oranjes" im Olymp die „Eagles" aus Gera zum Spitzenspiel und die „Gladiators" treten parallel gegen den BSV Schleiz an. Termin ist der 03.10.2009, gebreakt wird ab 14.00 Uhr. USV Jena I. – PBC Erfurt I. 7:1 Gibt es einen klassischen Fehlstart? Yeep, den gibt es. Die „Götter" mussten wie jedes Jahr, der Tradition folgend, zuerst nach Jena reisen. Diesmal hatte es man sowohl mit der ersten als auch mit der zweiten Mannschaft zu tun. Quasi Jena zum Quadrat. Auch wenn sich die Mannen um Teamleader Wiegand zum Auftakt sicherlich alles andere als den 4. Platzierten der letztjährigen Regionalliga als Gegner wünschten, haben die Eröffnungsspiele immer einen ganz besonderen Reiz. Jena ist mit Sicherheit zu den Titelfavoriten zu zählen. Wenn man sie also trifft, möglichst zu Beginn, da ist die Chance einen abzubeißen wohl am größten. Man sollte jedoch selbst mit der besten Truppe antreten. Dies war den „Göttlichen" allerdings nicht vergönnt, vielmehr bleiben von der fünfköpfigen Stammformation nur noch zwei übrig. Ewald „Hermes" Kromlinger sprang als wohlbekannter „Edeljoker" ein und mit André Hoffmann debütierte ein Neuzugang für den PBC. Selbstredend musste ein (Götter)Name für ihn gefunden. Mit „Putte" wurde selbiger getauft und war fortan formal spielberechtigt für die Crew aus dem Olymp. D a beide etatmäßigen 14/1 Spieler abwesend waren, musste das Los entscheiden und es traf Wiegand und Kromlinger. Beide Spiele verliefen ausgeglichen, wurden am Ende aber verloren. „Hermes" musste sich mit 50:70 gegen Palik und „Thor" mit 53:70 gegen Seidel geschlagen geben. „Putte" agierte bei seinem Einstand sehr nervös und verlor mit 1:6 im 8-Ball gegen einen gut aufgelegten Weise. Nachdem „Eros" im 10-Ball mit 3:5 gegen Kürbs ebenfalls verlor, waren die Messen bereits gesungen. Leider. In der Rückrunde spielten alle nochmal gegen dieselben Gegner und Wiegand nutzte seine Chance gegen Seidel zur Revanche und sein 6:3 war dabei grundsolide. Kromlinger hatte es ebenfalls in der Hand, verschoss jedoch die die Match 10 und musste sich schließlich mit 4:5 geschlagen geben. In den 9-Ball Spielen setzten sich abermals die Saalestädter durch und Kiesow verlor knapp mit 5:7 gegen Kürbs während Hoffmann beim 3:7 noch seine Form suchte. Insgesamt aufgrund der zum Teil knappen Ergebnisse eine zu deutliche Niederlage für die „Götter". Aber was bleibt? Klassischer Fehlstart, was sonst. PBC Erfurt I. – USV Jena II. 6:2 Eine der netten Irritationen der Blockspieltage ist, dass man einen Teil seiner Heimspiele auf neutralem Boden austragen muss. So kam es, dass die „Götter" in Jena Heimrecht gegen Jena2 hatten. Alles klar? Ist halt nur was für Checker. Wiegand und Kromlinger traten erneut im 14/1 an und holten diesmal beide Punkte. Insbesondere „Hermes" machte beim 70:47 gegen Burghardt ein klasse Spiel. Wiegand rannte zunächst einem deutlichen Rückstand hinterher, konnte Manthey (den man Mantai spricht) aber noch abfangen und mit 70:46 den zweiten Punkt erringen. Kiesow hatte im 10-Ball hingegen mit 1:5 das Nachsehen und musste die gute Leistung von Tirsch anerkennen. Seine Nervosität etwas abgelegt hatte Hoffmann, der gegen Pick ein enges 6:4 im 8-Ball errang und somit die Hauptstädter zur Pause in Front brachte. In der Rückrunde verkürzte Burghardt für die Jenaer mit einem 5:2 Sieg gegen den „Hermes". Kiesow lieferte sich im 9-Ball einen großen Kampf mit Manthey (den man Mantai spricht) und setzte sich etwas glücklich mit 7:6 durch. Endlich der erhoffte erste Sieg für den „Eros". Wiegand spielte wieder 8-Ball und gewann den Klassiker gegen Tirsch überraschend deutlich mit 6:2. Das beste Spiel des Tages lieferte „Neu-Gott" Hoffmann. Im 9-Ball zelebrierte er förmlich gegen Pick sein Spiel und nur ein Leichtsinnsfehler verhinderte den „Whitewash" für den Jenaer Teamkapitän. Das 6:1 war beeindruckend und deutete das Potential des eigentlich für die „Oranjes" aufgestellten „Putte". Eigentlich. Am Ende zeigten die „Götter" aufsteigende Form und somit lässt sich optimistisch in die Zukunft blicken. Am nächsten Spieltag gastieren sie im Grenzgebiet und treffen dort mit Sonneberg auf einen weiteren Titelaspiranten. Der zweite Gegner ist der Aufsteiger aus Merkers und reist mit Sicherheit nicht als Punktelieferant quer durch Thüringen. Obligatorisch, dass dieser nächste Spieltag mal wieder seine Tücken hat. Wer möchte, kann sich noch bei der Teaminternen Lotterie beteiligen. Aufgabe: Wer von der Stammformation ist dann wohl auf Arbeit? |
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